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Aufreger

Dicker Bolide blockiert E-Ladesäule

Immer mehr Elektro-Autos müssen in Regensburg geladen werden. Auch die Zahl der SUVs nimmt zu, die viel Parkfläche belegen.
Von Christian Eckl

Dieser Pick-up blockierte in Regensburg eine Ladesäule.
Dieser Pick-up blockierte in Regensburg eine Ladesäule.

Regensburg.Die Zahl der Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge nimmt stetig zu. Das ist politisch gewollt – passt aber nicht jedem. Das kennt man: Die Autos werden immer größer. Parkplätze aber haben ihren Zuschnitt häufig bereits vor vielen Jahren bekommen, als eine ausgewachsene Limousine das Format eines heutigen Mittelklassewagens hatte. Dem Umwelttrend zum Trotz erfreuen sich gerade sogenannte „Sport Utility Vehicle“ ausgesprochener Beliebtheit. Erstmals überschritt die Zahl der zugelassenen SUVs für dieses Jahr die Eine-Million-Marke. Der Trend hin zu Geländewagen, deren Sinn und Zweck im Stadtverkehr wohl eher fragwürdig sein dürfte, ist damit ungebrochen.

Mehr als 1100 E- und Hybrid-Autos in Regensburg

Für ein besonderes Ärgernis sorgte ein Pickup-Fahrer, der am Wochenende aufgrund der Größe seines Vehikels auch noch eine Elektro-Ladestation blockierte. Martin Gottschalk vom Stadtwerk berichtet, dass derzeit mehr als 1100 E- und Hybrid-Autos in Regensburg gemeldet sind. Insgesamt gibt es 111 Ladesäulen mit 222 dazugehörigen Parkplätzen. „Es kommt sehr selten zu entsprechenden Beschwerden. Die Akzeptanz der Stellplätze nur für den Ladevorgang bei Elektrofahrzeugen hat stark zugenommen“, sagt Gottschalk. Der Pickup-Fahrer sei eine Ausnahme.

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Gebühr für zu langes Laden

Doch auch die Elektro-Auto-Besitzer schummeln manchmal: Weil die Zeit über den Ladevorgang hinaus oft ausgenutzt wurde, um einfach weiter auf einem kostenlosen Parkplatz stehen zu können, wird nun ab de 121. Minuten eine Gebühr von 90 Cent je Stunde fällig.

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„Leider ist dies immer wieder mal vorgekommen, dass der Platz für Ladevorgänge zum kostenlosen Dauerparkplatz umfunktioniert wurde“, sagt Gottschalk. „Wir haben deshalb seit 1. April 2019 für einige Ladesäulen zum Beispiel am Arnulfsplatz oder am Emmeramsplatz eine sogenannte Blockadegebühr eingeführt.!

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