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Bildung

Die MZ blickt auf die Grundschule

Wie kommen Kinder, Eltern und Lehrer gut durch die Schulzeit? Das beleuchten wir mit einer Diskussion und einer Themenwoche.
Von Thomas Kreissl, MZ

Wie kommen Kinder, ihre Eltern und ihre Lehrer gut durch die Grundschulzeit? Dieser Frage geht eine Podiumsdiskussion am 21. Februar im Verlagshaus der Mittelbayerischen Zeitung nach.
Wie kommen Kinder, ihre Eltern und ihre Lehrer gut durch die Grundschulzeit? Dieser Frage geht eine Podiumsdiskussion am 21. Februar im Verlagshaus der Mittelbayerischen Zeitung nach. Foto: Fotolia

Regensburg.Die Grundschule ist eine Herausforderung. Wie kommen Kinder, Eltern und Lehrer gut durch diese Zeit? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Podiumsdiskussion am Dienstag, 21. Februar, um 20 Uhr im MZ-Verlagshaus. Die Diskussionsveranstaltung ist Teil einer Themenwoche vom 20. bis 25. Februar, die die Lokalredaktion der Mittelbayerischen Zeitung dem „Abenteuer Grundschule“ widmet. Die Debatte wird per Live-Stream auf www.mittelbayerische.de übertragen.

Vier Experten diskutieren

Auf dem Podium sitzen dabei vier Experten zu dem Thema: Christine Frey ist Staatliche Schulpsychologin für Stadt und Landkreis Regensburg, Verena Hinrichs ist Elternbeiratsvorsitzende der Kreuzschule, Mirjam Thurn ist Konrektorin der Wolfgangsschule und Dr. Hermann Scheuerer-Englisch ist Diplom-Psychologe und Leiter der Erziehungsberatungsstelle der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von der stellvertretender Leiterin der MZ-Lokalredaktion, Andrea Fiedler, und Redakteur Thomas Kreissl.

Viele Grundschüler stehen heute unter Druck. Sie sollen gute Noten und möglichst den Übertritt schaffen. Eltern und Lehrkräfte verlangen viel. Wo aber bleiben die Kinder mit ihren Gefühlen und Problemen? Wie können Mütter und Väter ihrem Nachwuchs den Schulalltag erleichtern? Wie sieht die Grundschule der Zukunft aus? Es sind unter anderem diese Fragen, denen unser Medienhaus mit zahlreichen Fachleuten bei der MZ-Themenwoche nachgeht. So wird die MZ den Unterricht in einer staatlichen und einer privaten Grundschule vergleichen, das Notensystem beleuchten, Lehrer und Eltern Klartext reden lassen, aufzeigen, wie es andere Länder machen und nicht zuletzt erklären, welche Vielzahl von Möglichkeiten sich den Kindern nach der Grundschule eröffnet.

Ergänzung zu einer Vortragsreihe

Mit der Themenwoche ergänzt unser Medienhaus eine Vortragsreihe, die die Erziehungsberatungsstelle der Katholischen Jugendfürsorge mit einer ganzen Reihe von Partnern in den nächsten Wochen anbietet. Deren Leiter, Dr. Hermann Scheuerer-Englisch, und sein Team kennen die elterlichen Sorgen. Sie beraten pro Jahr 700 Familien. „Mindestens 1400 Kinder kommen zu uns“, sagt der Diplom-Psychologe. In den letzten Jahren gehe es zunehmend um den Leistungsdruck in Schule und Elternhaus. „Nicht immer wird so gelernt, wie es den Kindern gut tut“, beobachtet Scheuerer-Englisch. Was Eltern erwarten, überfordere viele Grundschüler. Dabei hätten Eltern weniger eine Förderaufgabe, vielmehr sollten sie ihr Kind emotional unterstützen.

Vorträge

  • Am Montag, 6. Februar, um 20 Uhr:

    In der Buchhandlung Dombrowsky am St.-Kassians-Platz beschäftigt sich Margret Rasfeld mit der Frage „Wie soll Schule sein?“ Rasfeld war Schulleiterin der Evangelischen Gemeinschaftsschule Berlin-Zentrum. Als Visionärin und vielfach ausgezeichnete Bildungsinnovatorin inspiriert und berät sie mittlerweile unzählige Schulen im deutschsprachigen Raum, die sich auf den Weg zu einer Lernkultur der Potenzialentfaltung aufmachen. Sie gründete mit Stephan Breidenbach und Gerald Hüther die Initiative Schule im Aufbruch, die sich dafür einsetzt, dass jede Schule zu einem Ort wird, an dem Schüler ihre Talente entdecken und ihre Potenziale entfalten können. Der Eintritt kostet 6 Euro.

  • Am Donnerstag, 9. Februar, um 20 Uhr:

    Im Leeren Beutel in der Bertold-straße lautet das Thema“ Lasst Kinder träumen – Warum Fantasie wichtiger ist als Wissen“. Referent ist der Familien- und Kommunikationsberater Jan Uwe Rogge. Er hat zahlreiche Bücher zum Thema Kindererziehung und Familienratgeber geschrieben. Er sagt, dass die Fähigkeit, offen und kreativ zu denken, für die kindliche Entwicklung entscheidend ist. Das magisch-fantastische Denken von Kindern sei die altersgemäße Form, die Welt zu begreifen und ihre Intelligenz zu entwickeln. Im richtigen Umgang mit ihrer Fantasie liege ein größeres Potenzial für die Persönlichkeitsbildung als in intellektueller Frühförderung. Der Eintritt kostet 10 Euro.

Scheuerer-Englisch und die weiteren Kooperationspartner wollen aber nicht den Zeigefinger erheben. „Es gibt nicht nur richtig oder falsch“, betont der Familientherapeut. Die Vortragsreihe, die bereits im achten Jahr läuft, soll Eltern und Lehrkräften Impulse geben. Eine Kardinalfrage lautet dabei: Welche Spielräume haben die Lehrer, was können Eltern unternehmen, damit die Kinder ihre Grundschulzeit gut bewältigen? Einen Beitrag dazu möchte auch die Lokalredaktion der MZ mit ihrer Themenwoche und der Podiumsdiskussion am 21. Februar leisten.

Die Anmeldung zur Podiumsdiskussion ist bis 20. Februar möglich bei der Volkshochschule unter Tel. 507-24 33 oder per Mail unter der Adresse service.vhs@regensburg.de.

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