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Wintersport

Die Skigebiete im Raum Regensburg

Von Adlmannstein bis Wörth: Die Wintersportbedingungen sind so gut wie seit Jahren nicht. Wo gibt es Loipen und Skilifte?
Von Thomas Kreissl, MZ

Adlmannstein: Der Rundkurs lockt

Sechs bis acht Kilometer lang ist die Langlaufloipe bei Adlmannstein, um die sich ehrenamtliche Helfer des Sportvereins kümmern. Es sind zwei Spuren für klassische Technik angelegt. Der hügelige Rundkurs in reizvoller Landschaft beginnt beim Feuerwehrgerätehaus in Adlmannstein. Dort gibt es auch eine Natureisbahn für Schlittschuhläufer und Eisstockschützen.

Beratzhausen: Nacht-Event am Freitag

Mit einem Nacht-Event wird am Skilift Haderlsdorf bei Beratzhausen am Freitagabend das Skiwochenende eröffnet. Die Schneelage ist sehr gut. Von 18.30 bis 21.30 Uhr gibt es dort Flutlichtbetrieb und Bergfeuer. Auch für das leibliche Wohl der Gäste ist gesorgt. Der 230 Meter lange Schlepplift ist auch schon am Freitagnachmittag und dann auch am Samstag von 13 bis 16.30 Uhr in Betrieb. Am Sonntag läuft der Lift von 10 bis 12 und 13 bis 16.30 Uhr. Die Zehnerkarte kostet für Kinder 3 Euro und für Erwachsene vier Euro. Darüber hinaus gibt es Tageskarten (6 bzw 7,50 Euro). Flutlichtkarten kosten einheitlich sechs Euro.

Gespurt sind auch die beiden Loipen in Beratzhausen. Ein 5,8 Kilometer langer Rundkurs beginnt am Fuße des Schlossberges beim Parkplatz am Skilift. Die Route für klassische Technik ist mittelschwer mit wenigen ansteigenden Abschnitten und führt durch freies Gelände und entlang an Waldrändern nach Mausheim und wieder zurück. Eine 6,5 Kilometer lange Route beginnt am Ortsausgang von Beratzhausen und führt in Richtung Schwarzenthonhausen. Einstiegspunkt ist am Parkplatz beim Hohen Felsen. Von dort führt die Loipe über Kohlmühle, Neumühle, Königsmühle, Pexmühle nach Sturmmühle und von dort zurück. Die Strecke ist leicht zu bewältigen.

Bernhardswald: Loipe auf dem Radweg

Zwischen Bernhardswald und Falkenstein sind auf dem Radweg am ehemaligen Bahndamm eine Loipe für die klassische Technik gespurt und ein Winterwanderweg angelegt. Ausgangspunkt für die rund zehn Kilometer lange Strecke ist der ehemalige Bahnhaltepunkt in der Bahnhofstraße in Bernhardswald. Die Loipe ist in Richtung Landkreisgrenze leicht ansteigend.

Brennberg: Die Langlauf-Hochburg

In einer märchenhaften Winterlandschaft sind die Skilangläufer auf den Loipen rund um Brennberg unterwegs.
In einer märchenhaften Winterlandschaft sind die Skilangläufer auf den Loipen rund um Brennberg unterwegs. Foto: Beiderbeck

Die Langlauf-Hochburg im Landkreis ist Brennberg. Gleich vier Loipen starten hier und führen durch eine malerische Winterlandschaft rund um das Burgdorf. Der Einstieg zu allen Loipen ist bei der Brennberger Schule an der Johannisstraßel. Die leichte Loipe „Kleine Runde“ führt über zwei Kilometer nach Loidsberg und wieder zurück. Die Loipe „Schmidlehen“ ist fünf Kilometer lang und ebenfalls leicht zu bewältigen. Die zehn Kilometer lange Loipe „Bruckbach“ ist anspruchsvoll, aber landschaftlich sehr reizvoll und abwechslungsreich. Die Loipe „Frauenzell“ ist 2,5 Kilometer lang und führt zum Frauenzeller Skilift. Ein Einstieg ist auch hier möglich. Die Loipe ist in beiden Richtungen befahrbar und mittelschwer. Rund um Brennberg sind auch viele Winterwanderwege ausgewiesen. Zudem ist Schneeschuhwandern möglich. Schneeschuhe können gegen geringe Gebühr (sechs Euro für Schneeschuhe, zwei Euro für Stöcke) im Gasthaus Holzofenkuchl in der Reimarstraße ausgeliehen werden.

Falkenstein: Skilift öffnet länger

Die Skilift-Betreiber in Falkenstein im Nachbarlandkreis Cham reagieren auf die gute Schneelage und bieten am Wochenende zusätzliche Öffnungszeiten an. Am Samstag und Sonntag ist der Schlepplift bereits ab 10 Uhr bis 17 Uhr in Betrieb. Ansonsten ist der Lift am Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 15 bis 19 Uhr und am Mittwoch und Freitag von 15 bis 22 Uhr in Betrieb. Ab 19 Uhr ist jeweils eine Flutlichtkarte erforderlich. Die Lift- und Flutlichtkarten kosten für Kinder drei Euro und für Erwachsene 4 Euro. Rund um Falkenstein gibt es insgesamt fünf Langlaufloipen, darunter auch die Loipe auf dem Radweg am ehemaligen Bahndamm in Richtung Bernhardswald und eine zehn Kilometer lange Verbindungsloipe nach Wiesenfeld.

Frauenzell: Piste beim Klosterdorf

Der Schlepplift beim Klosterdorf Frauenzell ist am Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils von 13 bis 17 Uhr in Betrieb. Die Schneelage ist gut, berichtet Betreiber Karl Lehrer. Gut 20 Zentimeter Schnee liegen auf der Piste bei Frauenzell. Der Skilift ist 200 Meter lang, der Höhenunterschied beträgt etwa 50 Meter. Zehnerkarten für den Schlepplift kosten für Kinder fünf Euro und für Erwachsene 6 Euro, 20er-Karten gibt es für 8 bzw. 10 Euro. Der Weg zum Skilift ist ausgeschildert.

Hemau: Mondscheinlauf ist möglich

Die beiden vier und sechs Kilometer langen Loipen auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Hemau sind in einem top Zustand und für alle Langlaufbegeisterten frei zugänglich. Gepflegt werden sie von ehrenamtlichen Helfern des RSC Kelheim. Am Samstag organisieren die RSC-Verantwortlichen einen „Mondscheinlauf“ von 17 bis ca. 20 Uhr. Zuvor ab 15 Uhr findet zusätzlich ein Schnuppertraining für Kinder und Jugendliche (ab 10 Jahre) statt. Die Skating-Ausrüstungen werden vor Ort gestellt. Fachkundige Trainer erläutern dem Nachwuchs die Trendsportart. Auch die Laser-Biathlon-Anlage wird aufgebaut – ausprobieren ist ausdrücklich erwünscht. All das gibt es kostenlos, ein kleiner Beitrag zur Restfinanzierung der Schneeraupe sowie für den Treibstoff wird gebeten. Eine Spendenbox ist bei Start und Ziel der Loipen aufgehängt. Durch diese Spenden kann eine kostenlose Nutzung für alle auf Dauer gewährleistet werden.

Lappersdorf: Loipe am Stadtrand

Die neun Kilometer lange Stadtloipe auf den Winzerer Höhen und die drei Kilometer lange Karether Loipe sind für klassische Technik gespurt. Einstiegspunkte zu den Loipen sind bei der Seidenplantage am Dreifaltigkeitsberg (ÖPNV-Anbindung), beim Gasthaus Huf auf der Tremmelhauser Höhe und in Kager. Die bisherigen Einstiegspunkte beim Karether Friedhof und beim Gartenparadies Renner in Kareth können nicht mehr angespurt werden, da die Straße „Auf der Hölling“ in Kareth jetzt geräumt wird und ein Überqueren mit dem Spurgerät nicht möglich ist.

Nittendorf: Im Penker Tal unterwegs

Für die klassische Technik gespurt ist die Loipe im Penker Tal zwischen Nittendorf und Frauenberg. Ausgangspunkt ist der Nittendorfer Sportplatz. Die zwölf Kilometer lange Strecke führt nach einer kurzen steilen Abfahrt am Anfang über leicht hügeliges Gelände das reizvolle Penker Tal hinauf.

Pentling: Eine kurze Skating-Runde

Eine kurze Skating-Runde haben die Ehrenamtlichen des Skiclubs Großberg am Gelände beim Wasserhochbehälter in Hohengebraching präpariert. Die Zufahrt zu den Loipen ist ausgeschildert. Der Skating-Kurs ist gut eineinhalb Kilometer lang. Gespurt ist zwar auch eine klassische Loipe, sie ist aber nur bedingt zu befahren. Einen aktuellen Loipenbericht gibt es im Internet unter der Adresse www.skiclub-grossberg.de.

Rettenbach:

500 Meter lang ist der Schlepplift Schmalzlalm in der Gemeinde Rettenbach im Nachbarlandkreis Cham. Der Skilift ist von Dienstag bis Freitag jeweils von 14 bis 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr in Betrieb. Am Mittwoch und am Freitag ist jeweils von 19 bis 22 Uhr Flutlichtbetrieb am Skilift Schmalzlalm. Außerdem gibt es rund um Rettenbach eine Reihe von Loipen.

Schierling: Ein Skilift für Kinder

Bestens geeignet für die ersten Schwünge ist die Skipiste in Schierling.
Bestens geeignet für die ersten Schwünge ist die Skipiste in Schierling. Foto: Marianne Schmid

Jeden Tag ist in Schierling für Skivergnügen gesorgt. Von Montag bis Freitag ist der Skilift am Freizeitzentrum an der Mannsdorfer Straße im Süden des Ortes von 14 bis 17 Uhr in Betrieb. Am heutigen Freitag ist von 18 bis 22 Uhr zusätzlich ein Flutlichtlauf. Am Samstag und Sonntag ist der Schlepplift von 13 bis 17 Uhr in Betrieb. Kinder zahlen 1,50 Euro und können dann fahren, solange sie wollen. Darüber hinaus beginnt beim Freizeitzentrum eine klassische Langlaufloipe. Der Rundkurs ist knapp acht Kilometer lang und leicht zu bewältigen.

Schneitweg: Ein Lift und zwei Loipen

Der Schlepplift in Schneitweg ist mit rund 600 Metern der längste im Landkreis Regensburg. Es gibt eine Flutlichtanlage, so dass die Skifahrer auch abends den Hang hinunterwedeln können. In Betrieb ist der Lift von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 16 bis 20 Uhr, am Freitag von 14 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr. Die Fünferkarte kostet für Kinder 4 und für Erwachsene 5 Euro. Darüber hinaus gibt es auch Zehnerkarten (6 bzw. 7 Euro) und Tageskarten (15 bzw. 18 Euro), bei denen der Flutlichtbetrieb inbegriffen ist.

In Schneitweg ist zudem eine zwei Kilometer lange Runde beim Ellenbachstüberl angelegt. Der Loipeneinstieg befindet sich am Beginn des Skiliftparkplatzes. Die Loipe rund um den Ödenhof ist auf etwa drei Kilometer Länge ebenfalls präpariert. Parkmöglichkeiten sind an der Elendhalbstraße (Abzweigung nach Schneitweg) vorhanden. Hier ist auch der Einstieg in den Rundkurs möglich. Die Loipen sind nur für die klassische Technik geeignet.

Steinsberg: Ein kurzer Rundkurs

Bei Steinsberg ist aufgrund der guten Schneelage mittlerweile ebenfalls eine etwa 3,5 Kilometer lange Spur für klassische Technik angelegt. Der Einstieg erfolgt am besten gegenüber der Eitlbrunner Straße 2b in Steinsberg. Der Rundkurs führt von Steinsberg über Hohenwarth, Buchenlohe und Reingrub zurück zum Ausgangspunkt.

Undorf: Werdenfels im Blick

Auf der weiten Ebene zwischen Eichhofen und Undorf unter dem Haus Werdenfels ist die vier Kilometer lange Loipe für die klassische Technik gespurt. Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Kläranlage Undorf. Der leichte Rundkurs führt auf der Breitwiese zu Füßen von Haus Werdenfels neben der Laber in Richtung Steinerbrückl und wieder zurück.

Wiesenfelden: Vier Loipen sind gespurt

Vier mittelschwere Loipen sind rund um Wiesenfelden im Nachbarlandkreis Cham gespurt. Die sieben Kilometer lange Schiederhofer Loipe beginnt beim Waldgasthof Schiederhof. Die Höhenberger Loipe ist acht Kilometer lang und beginnt am Parkplatz an der Falkensteiner Straße. Die Heilbrunner-Geraszeller Loipe ist zwölf Kilometer lang. Der Einstiegspunkte sind in Wiesenfelden an der Kilgerstraße, in Heilbrunn hinter der Kirche und in Geraszell gegenüber Gasthaus „Grüne Au“. Die Verbindungsloipe nach Falkenstein beginnt in Wiesenfelden am Neuweiher.

Wörth: Am Gschwellbach entlang

Frisch gespurt ist die Langlaufloipe im Wörther Gschwelltal. Die etwa zehn Kilometer lange Route ist für klassische Technik gespurt. Der beste Einstiegspunkt in die Lopie ist am Wörther Sportplatz im Gschwelltal. Von dort führt die Langlauf-Strecke zum „Paradies“, weiter am Gschwellbach entlang nach Vorderzirnberg und von hier wieder zurück zum „Paradies“.

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