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Szene

DJ-Streit: Regensburger startet Petition

Die Einschränkungen des Ordnungsamts sorgen für viel Wirbel. Jetzt sammelt ein Regensburger im Internet Unterschriften.
Von Maximiliane Fröhlich

Ein DJ in einer Regensburger Kneipe ist ein gewohntes Bild. Doch die Zahl der Veranstaltungen könnte deutlich sinken. Symbolfoto: Sven Hoppe dpa
Ein DJ in einer Regensburger Kneipe ist ein gewohntes Bild. Doch die Zahl der Veranstaltungen könnte deutlich sinken. Symbolfoto: Sven Hoppe dpa

Regensburg.Der Streit um DJs in Regensburger Kneipen sorgt seit einiger Zeit für Unmut bei den Inhabern. Die Wirte beklagen, dass nach dem Ordnungsamt Abende, an denen ein DJ in einer Kneipe auflegt, als Veranstaltung gelten – und solche sind für normale Bars limitiert auf zwölf oder mit Genehmigung 24 im Jahr, erklärte Peter Vielberth von der Bar Tiki Beat kürzlich gegenüber der Mittelbayerischen. Unter dem Titel „Ordnungsamt Regensburg kills culture“ sammelt ein Regensburger jetzt im Internet Unterschriften gegen die Einschränkungen.

Gastronomie

Streit um DJs in Regensburger Kneipen

Wirte klagen über eine härtere Gangart des Ordnungsamts. Die Bars Apotheke und Tiki Beat sind schon betroffen.

Auf der Internetseite openpetition.de haben sich inzwischen 49 Unterstützer eingetragen, die die Meinung des Initiators teilen und diese auch in den Kommentaren kundtun. In der Begründung der Petition schreibt der Initiator: „Die Regensburger Gastronomie und Barszene lebt von ihren Livekünstlern. Nun hat das Ordnungsamt beschlossen, die Freiheiten rund um Veranstaltungen dieser Art weiter einzuschränken.“

Das Ordungsamt rechtfertig seine Schritte in der Mittelbayerischen: „Es stimmt nicht, dass grundsätzlich keine DJs mehr auflegen dürfen.“ Es sei jedoch festgestellt worden, dass eine Vielzahl von Veranstaltungen und Konzerten durchgeführt wurden, die eine Änderung der Betriebsart der Gaststätten bewirken würden.

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