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Archäologie

Donaumarkt mit Überraschungen

Grabungen haben ein gewaltiges Mauerwerk ans Tageslicht gebracht: Ein Wehrturm, der einst die Stadt schützte.
Von Claudia Böken, MZ

Immer wieder spannend: Die Ausgrabungen auf dem Donaumarkt. Foto: altrofoto.de

Regensburg. Die Stadtgeschichte kann wieder um einige interessante Details erweitert werden: Am Donaumarkt, nördlich des Ostermeier-Areals, wurde im Hochmittelalter Eisen verhüttet. Daneben, an der Gichtlgasse, gab es eine Gerberei: „Handwerksbetriebe, die aus Gründen der Feuergefahr oder auch der Geruchsbelästigung an die Peripherie gedrängt wurden, lagen praktisch im Hinterhof der Ostengasse in Donaunähe“, kommentiert Dr. Silvia Codreanu-Windauer vom Landesamt für Denkmalpflege.

Total spannend finden sie und ihr städtischer Kollege Dr. Lutz-Michael Dallmeier den Donaumarkt, auf dem im Auftrag der Stadt seit Oktober vergangenen Jahres die Firma Archaios aus Sinzing gräbt. Für die Bebauung Areals musste eine Bodensondierung vorgenommen werden, damit ein künftiger Investor weiß, woran er ist.

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