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Einsatz

Drei Verletzte nach Unfall auf A93

Drei Autos krachten zwischen Regensburg-Kumpfmühl und Königswiesen ineinander. Im Rückstau verlor ein Autofahrer die Nerven.

Neben der Polizei waren die Feuerwehr Pentling und der Rettungsdienst an der Unfallstelle im Einsatz. Foto: André Baumgarten
Neben der Polizei waren die Feuerwehr Pentling und der Rettungsdienst an der Unfallstelle im Einsatz. Foto: André Baumgarten

Regensburg.Am Freitagnachmittag kam es gegen 12.50 Uhr auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Regensburg Kumpfmühl und Regensburg Königswiesen zu einer Kollision von drei Fahrzeugen. Wie die Verkehrspolizei in ihrem Bericht schreibt, befuhren die am Unfall beteiligten Autos zum Unfallzeitpunkt den linken Fahrstreifen in Richtung Hof.

Aufgrund des dichten Verkehrs musste eine 29-jährige Regenburgerin bremsen. Der hinter ihr fahrende 34-Jährige aus dem nördlichen Landkreis Regensburg sah das zu spät und fuhr mit seinem BMW auf den Ford der Frau vor ihm auf. Dadurch wurde der Ford auf den davor stehenden VW eines 55-jährigen aus Langquaid geschoben.

Rückstau über Autobahnkreuz Regensburg hinaus

Alle drei Beteiligten wurden vorsorglich mit dem Rettungsdienst in ein Regensburger Krankenhaus gebracht. Bedingt durch den Unfall und die daraus resultierende Sperrung des linken Fahrstreifens gab es einen Rückstau bis über das Autobahnkreuz Regensburg hinaus. Die Feuerwehr Pentling war zum Binden der auslaufenden Stoffe ebenfalls eingesetzt.

Laut Verkehrspolizei kam es im Zusammenhang mit dem Unfall zu einem Verkehrsdelikt zwischen den Anschlussstellen Kumpfmühl und Königswiesen. Aufgrund des Unfalls und des damit verbundenen Staus war es Autofahrern nur im Schritttempo möglich, sich auf die A93 einzufädeln. Ein 62-jähriger Regensburger fuhr bei Kumpfmühl auf die A93 auf und reihte sich mit seinem Peugeot Kleintransporter vor einem Lkw ein.

Mercedes-Fahrer beleidigt anderen Verkehrsteilnehmer

Vermutlich wollte zu diesem Zeitpunkt der Fahrer eines weißen Mercedes mit Berliner Kennzeichen auch auf den rechten Fahrstreifen wechseln. Er hupte den Fahrer des Peugeot an. Nachdem kurz darauf der linke Fahrstreifen wieder befahrbar war, zog der Fahrer des Mercedes nach links und beschleunigte stark, um den Kleintransporter zu überholen. Dann scherte er aber direkt vor dem Transporter wieder auf den rechten Fahrstreifen und bremste stark ab. Seine Unzufriedenheit zeigte er dem 62-Jährigen mit einem Handzeichen.

Der 62-Jährige musste eine Vollbremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Im Anschluss beschleunigte der Fahrer des Mercedes wieder und verschwand im fließenden Verkehr. Zeugen dieses Vorfalls werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg unter der Tel. (0941) 5 06 29 21 zu melden.

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