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Drogenfund statt Tiermisshandlung

Die Mitteilung über eine mögliche Tiermisshandlung führt Beamte zu einem Drogenfund in einer Wohnung in Regensburg-Weichs.

Wegen einer mutmaßlichen Tiermisshandlung wurde die Kripo Regensburg alarmiert. Beim Einsatz fanden die Beamten 600 Gramm Marihuana. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Wegen einer mutmaßlichen Tiermisshandlung wurde die Kripo Regensburg alarmiert. Beim Einsatz fanden die Beamten 600 Gramm Marihuana. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Regensburg.Nachdem Polizeibeamte zunächst zu einer mutmaßlichen Tiermisshandlung im Regensburger Stadtgebiet gerufen wurden, entdeckten diese in der Wohnung eine nicht geringe Menge Betäubungsmittel. Der 34 Jahre alte Bewohner muss sich nun für sein Verhalten strafrechtlich verantworten.

Die Beamten waren am Donnerstagnachmittag aufgrund einer möglichen Tiermisshandlung in eine Wohnung im Stadtteil Weichs gerufen worden. Nach dem Öffnen der Wohnungstüre durch den 34-jährigen Bewohner bemerkten die Beamten sofort Marihuana-Geruch. Der Mann gestand sofort seinen Konsum ein. Im weiteren Verlauf zeigte er noch circa 600 Gramm Marihuana vor, das er in Gläsern in einem Schrank aufbewahrte. Die Drogen wurden sichergestellt und er wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Regensburg ordnete die Vorführung beim Haftrichter an.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen.

Seinem Haustier hatte er zuvor verbal gedroht. Die Katze ist wohlauf und der Nachbar kümmert sich um sie.

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