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Ein Blick in Schmaus’ neues Restaurant

„In ist, wer drin ist“, sagt der Regensburger Sternekoch über sein neues Projekt, das „Sticky Fingers“.
Von Lisa Pfeffer, MZ

Dieses große Bild schmückt das dunkle Restaurant.
Dieses große Bild schmückt das dunkle Restaurant. Foto: Lex

Regensburg.Anton Schmaus ist für die Sterne-Küche in seinem Restaurant „Storstad“ bekannt. Seit Monaten ist klar: Er wird noch ein zweites Restaurant in Regensburg eröffnen – Details nannte er jedoch nie. Bekannt war nur, dass es im Oktober eröffnet und dass es anders werden soll als sein Sternerestaurant „Storstad“.

Verhängte Fenster und ein spezielles Konzept

„Es wird dunkler, eng, laut, lebendig“, sagte er selbst immer. Wenn man sein neues Restaurant „Sticky Fingers“ in der Unteren Bachgasse jetzt betritt, weiß man, was gemeint war: Die Wände und die Decke sind tiefschwarz gestrichen, die Sitzmöbel in dunklem Grün, die Fenster verhängt, die Beleuchtung spärlich.

Am Freitag und Samstag war bereits die inoffizielle Eröffnung. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs war vor Ort, dazu einige Freunde und Bekannte von Anton Schmaus. Selbst die Presse musste draußen bleiben, die Fenster waren verhängt. „In ist, wer drin ist“, sagt Schmaus selbst. „Ich habe auch nicht vor, Fotos vom Restaurant online zu stellen oder sowas. Das soll sich jeder selbst anschauen. Ich denke, das muss man erleben.“

Erste Eindrücke aus dem „Sticky Fingers“ bekommen Sie hier:

Eindrücke aus dem "Sticky Fingers" in Regensburg

Die Regensburger können ab Freitag einen Platz in dem geheimnisvollen Restaurant reservieren. Rund 60 Plätze stehen zur Verfügung, das Konzept ist ein sehr spezielles: „Alle Speisen werden im Family-Style serviert. Das heißt, ein großer Teller wird in die Mitte des Tisches gestellt und jeder kann sich davon nehmen. Gegessen wird mit Stäbchen, Besteck gibt es keines“, erklärt der Sternekoch. Selbst die Steaks werden in Stücke geschnitten und sollen mit Stäbchen gegessen werden. Die Speisekarte reicht von Südostasien bis nach Südamerika. (Hier finden Sie die Speisekarte.)

Kneipen-Feeling kombiniert mit gutem Essen

Zu erstklassigem Essen wird es Musik geben, am Wochenende sogar einen DJ. „Es werden hauptsächlich 70er gespielt. Elektro oder sowas wird es hier nicht geben.“ Schmaus beschreibt das Konzept als eine Mischung aus gutem Essen und Kneipen-Charakter. „Ich kombiniere einfach zwei Konzepte. Das gibt es in so einer Art und Weise nur in Berlin, wenn überhaupt“, sagt Schmaus. Er habe sich selbst ein Restaurant gebaut, in das er gerne gehen würde.

Allgemein formuliert Schmaus seine Zielgruppe als „jeder, der Spaß hat.“ Die günstigste Speise gibt es bereits ab fünf Euro, ein 300 Gramm Steak kostet circa 40 Euro. Schmaus selbst beschreibt es als mittleres Preissegment.

Für die Zukunft hat der Koch noch weitere Pläne – hüllt sich jedoch wie immer erst einmal in Schweigen. Sicher ist allerdings, dass er im Frühjahr ins Café im Fürstenschloss zieht. „In meinem Kopf ist schon alles fertig“, sagt er. An seinen Plänen teilhaben lässt er uns – natürlich – nicht.

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