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Sommerfest

Ein Fest für die Gastfreundschaft

Beim Sommerfest informierte die Tourist Info über ihre Arbeit. So soll auch Vorurteilen von Einheimischen begegnet werden.
Von Hannah Mages

Auf dem Rathausplatz wurde bei sommerlichen Temperaturen mit Livemusik und kühlen Getränken gefeiert. Foto: Mages
Auf dem Rathausplatz wurde bei sommerlichen Temperaturen mit Livemusik und kühlen Getränken gefeiert. Foto: Mages

Regensburg.Am Samstag hatten Regensburger die Gelegenheit sich auf dem Rathausplatz über die Arbeit der Tourist Information zu informieren und gemeinsam zu feiern. „Wir wollen mit diesem Fest auch den Regensburgern etwas zurückgeben. Meistens werden wir nur als Anlaufstelle für auswärtige Gäste wahrgenommen, aber wir sind auch für die Regensburger da!“, erklärte Michael Vogl von der Tourist Information das Konzept des Festes. Meist kommen Besucher aus dem Ausland in die Räumlichkeiten am Rathausplatz, um sich über die Stadt und das Kultur- und Freizeitangebot zu informieren und sich mit Stadtplänen und Broschüren einzudecken.

Ziel: Für mehr Akzeptanz werben

Die Tourist Informationen bietet aber auch viel Wissenswertes für Heimaturlauber. „Wenn Sie beispielsweise Besuch in Regensburg bekommen und noch nicht wissen, was sie mit diesem unternehmen können, dann können wir Ihnen weiterhelfen“, gab Vogl Auskunft. Er selbst ist als Pressereferent für internationales Marketing bei der Tourist Information zuständig. An seinem Beruf liebt er vor allem die Abwechslung, die das Tourismusgewerbe bietet: „Tourismus ist eine sehr offene und interkulturelle Branche, man erlebt viel und kommt mit vielen Menschen in Kontakt. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung.“ Mit der Langen Nacht der Tourist Information wolle man sich aber nicht nur vorstellen sondern auch für mehr Akzeptanz gegenüber auswärtigen Gästen werben. Sabine Teisinger, Leiterin der Tourist Information, erklärte die Idee: „Es geht uns auch darum für mehr Gastfreundschaft zu werben. Der Großteil der Regensburger hat die sowieso, aber manche beklagen sich auch über die Touristen die zu uns kommen.“

Regensburger profitieren von Interkulturalität

Gerade mit der aktuellen Debatte um „overtourism“ (dt. „Übertourismus“) sei es wichtig den Regensburgern klar zu machen, dass man in der Stadt alles unternehme um eine gute Balance zwischen wirtschaftsförderndem Tourismus und lebenswerter Altstadt zu finden, erklärte Teisinger. „Wir haben bereits eine Initiative mit den Gästeführern gestartet, bei der wir die Gruppengröße bei Stadtführungen auf maximal 25 Teilnehmer begrenzt haben. Außerdem sprechen wir uns alle gegenseitig ab, um Staus in den Gassen und auf den Straßen zu vermeiden.“ Für das kommende Jahr plant die Tourist Information außerdem einen Tag des Tourismus, bei dem Regensburger ihre Stadt einmal aus den Augen der Touristen erleben können. „Durch die Interkulturalität profitieren auch die Regensburger, denn der Tourismus sorgt dafür dass der ÖPNV ausgebaut wird und die Kulturangebote steigen“, erklärte Michael Vogl. Man wolle den Regensburgern im Gegenzug auch etwas zurückgeben: „Alle unsere Einnahmen vom heutigen Fest kommen dem Verein Zweites Leben in Regensburg zugute.“

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