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Interview

Ein „Glückskind“ für alle Regensburger

Carola Kupfer erklärt, warum sich die Initiatoren von „Regensburg liest, ein Buch“ für „Glückskind“ entschieden haben.

Carola Kupfer ist Mit-Initiatorin der Aktion „Regensburg liest ein Buch“.
Carola Kupfer ist Mit-Initiatorin der Aktion „Regensburg liest ein Buch“. Foto: Koob

Regensburg.Wie entstand die Idee zu dem Projekt „Regensburg liest ein Buch“?

Entstanden ist die Idee im Rahmen der Buchbranchen-Treffen des Regensburger kreativForums. Ulrich Dombrowsky brachte die Idee ein, das war die Initialzündung. Und da haben sich auch die Mit-Initiatoren Susanne Borst, Christine Lehner, Elisabeth Mair-Gummermann, Karin Martin und Johanna Röhrl gefunden. In einer Arbeitsgruppe wurde dann das Konzept ausgearbeitet.

Warum haben Sie sich für „Glückskind“ von Steven Uhly entschieden?

Susanne Borst, Christine Lehner und Ulrich Dombrowsky kannten Steven Uhly bereits von Veranstaltungen. Der Autor war aber nicht der Auslöser dafür, dass wir uns für dieses Buch entschieden haben. Es war tatsächlich der Inhalt. Wir saßen mehrere Wochen lang zu siebt immer wieder zusammen, haben verschiedenste Bücher gelesen und bewertet. Dass der Autor auch anreisen kann, spielte dabei natürlich eine Rolle. Das Buch durfte aber auch nicht zu lang sein und es sollte bereits als Taschenbuch erschienen sein. Vom Neuntklässler bis zum nichtgeübten Leser in den Mittvierzigern: Für alle sollte es vom Thema her tauglich sein.

Wer kann sich bei „Regensburg liest ein Buch“ beteiligen?

Eigentlich jeder. Zahlreiche Schulen machen schon mit. Man kann das Buch sehr gut mit Deutsch- oder Religionsklassen lesen oder im Bereich der Sozialwissenschaften. Drei Dozenten der OTH werden sich beteiligen. Und dann haben wir auch noch ganz viele Einzelinitiativen: Ein Kalligraph, eine Illustratorin, eine Frau, die sich mit dem Thema Glück in Seminaren beschäftigt.

Wie bringen Sie all diese unterschiedlichen Aktionen zusammen?

Am 25. Februar wird es dazu um 19 Uhr eine öffentliche Info-Veranstaltung geben. Da werden wir die Aktionen konkret festmachen und weitere

Vorschläge sammeln. Die Idee ist, dass das Projekt eine Eigendynamik bekommt. Wir bieten beispielsweise mit einer eigenen Website ab März die Plattform, organisieren Veranstaltungsräume und bewerben die Aktionen. Jeder, der sich beteiligt, bekommt von uns Flyer, Plakate – alles, was dazugehört. Von uns stammt also der Rahmen, aber wir wollen natürlich, dass sich auch möglichst viele Regensburger mit eigenen Ideen beteiligen.

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