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Kirche

Ein neuer Hirte für St. Cäcilia

Pfarrer Marek Baron kehrte nach Regensburg zurück. Die Pfarreiengemeinschaft bereitete ihm einen herzlichen Empfang.
Von Therese Wimmer

Pfarrer Marek Baron (Bildmitte) feierte mit Geistlichen aus Regensburger Pfarreien den Festgottesdienst in der Kirche St. Cäcilia. Foto: Wimmer
Pfarrer Marek Baron (Bildmitte) feierte mit Geistlichen aus Regensburger Pfarreien den Festgottesdienst in der Kirche St. Cäcilia. Foto: Wimmer

Regensburg.Als ihn Bischof Rudolf Voderholzer in die Pfarreiengemeinschaft St. Cäcilia berief, „da habe ich aus ganzem Herzen Ja gesagt“, betonte Pfarrer Marek Baron vor der versammelten Pfarrgemeinde in der Kirche St. Cäcilia in der Reichstraße. Und er versprach: „Ich werde so lange wie möglich hier bleiben.“

Diese Aussage ihres neuen Hirten quittierte die gesamte Pfarrgemeinde mit langanhaltendem Applaus. Die Pfarrei hat in den letzten Jahren häufige Wechsel der Pfarradministratoren erlebt und damit verbunden war immer die Unsicherheit, wie es weitergeht. So ist der Wunsch der Pfarrangehörigen verständlich, dass nun ein Priester für längere Zeit in der Pfarreiengemeinschaft bleibt.

„Ich bin jetzt einfach offen und freue mich darauf, die Menschen in meiner neuen Gemeinde kennenzulernen. Ich bin ja gewissermaßen nach Hause gekommen“ sagt Marek Baron. Seine Kindheit verbrachte er in Königswiesen. In der Pfarrgemeinde St. Paul feierte er seine Erstkommunion. Nach dem Abitur trat er in das Bischöfliche Priesterseminar St. Wolfgang in Regensburg ein. Katholische Theologie studierte er in Regensburg und Freiburg im Breisgau.

Auswege aus den Ängsten

Stadtdekan Roman Gerl sprach in seiner Predigt die vielen Ängste der heutigen Zeit an. Die Menschen suchen Auswege aus ihren Ängsten und geraten in neue Abhängigkeiten, etwa in Suchtkrankheiten. Der wahre Weg, Ängste zu überwinden führt zu Gott. „Gott zeigt uns die Tür zum Leben“, betonte Roman Gerl. Dem neuen Seelsorger in St. Cäcilia wünschte er die Kraft, seinen Mitmenschen in Ängsten beizustehen und ihnen den Weg zum Leben mit Gott zu zeigen.

Der Priester

  • Werdegang:

    1994 Weihe zum Diakon, 1995 Priesterweihe in Regensburg. 1995 bis 2000: Kaplan in der Pfarrei St. Elisabeth in Weiden

  • Stationen:

    ab 2000 Pfarrer in Waldthurn - St. Sebastian im Dekanat Leuchtenberg; 2017 bis 2019: Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Maxhütte-Haidhof - St. Barbara und Rappenbügl - St. Josef im Dekanat Schwandorf; ab 2019: Pfarrer in St. Cäcilia und Mater Dolorosa.

Pfarrerin Marjaana Marttunen-Wagner von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Matthäus überreichte ihrem katholischen Amtsbruder ein transparentes Holzkreuz. Es symbolisiert die Gemeinsamkeit der beiden christlichen Bekenntnisse im Zeichen des Kreuzes. Pfarrer Marek Baron bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden des feierlichen Gottesdienstes, namentlich auch beim Kirchenchor und der Gruppe „Saitenwind“ für die würdevolle, musikalische Gestaltung. Sein Dank ging insbesondere an Bischof Rudolf Voderholzer, der ihm mit seiner Berufung nach St. Cäcilia ermöglicht, wieder in Regensburg zu sein.

Viel Unterstützung erfahren

Seit seinem Dienstantritt in der Pfarreiengemeinschaft im September habe er viel Hilfsbereitschaft und Unterstützung erfahren. Das habe ihm die Eingewöhnung leicht gemacht. Er gehe mit großem Elan, Zuversicht und Freude an die neue Aufgabe heran. Gerne nahm Pfarrer Baron das Angebot des Pfarrgemeinderats und weiterer Gremien zur guten Zusammenarbeit an. Die Verbundenheit mit Christus stehe für ihn immer im Zentrum allen Wirkens, betonte er. Er bat um Gottes Segen für ein gutes Miteinander. Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ klang die kirchliche Feier aus und die Pfarrgemeinde begab sich zum Empfang in das nahegelegene Pfarrheim. Eine Angehörige seiner früheren Pfarrei in Maxhütte-Haidhof mahnte scherzhaft an: „Seid ja nett zu ihm, sonst holen wir ihn wieder zu uns.“

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