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Treffen

Ein Wiedersehen der Niedermünster-Mädels

Herzliche Umarmungen und freudige Rufe: Der Abschlussjahrgang 1959 der Realschule feierte sein 60-jähriges Jubiläum.
Von Christl Metzner

Die ehemaligen Schülerinnen der Mädchenrealschule Niedermünster freuten sich über das Wiedersehen. Foto: Metzner
Die ehemaligen Schülerinnen der Mädchenrealschule Niedermünster freuten sich über das Wiedersehen. Foto: Metzner

Regensburg.Schon 60 Jahre ist es her, dass die 43 Schülerinnen des Abschlussjahrgangs 1959 ihre Schullaufbahn an der Mädchenrealschule Niedermünster in Regensburg beendeten. Zum Klassentreffen hatten sich 18 von ihnen vor dem Eingang der Realschule am Alten Kornmarkt versammelt.

Es war eine große Freude, sich wiederzusehen. Herzliche Umarmungen und freudige Rufe begleiteten die gutgelaunten Damen. Edda Huber, eine der Ehemaligen und Organisatorin des Treffens, freute sich: „Nach dem 20. Jahrestag habe ich angefangen, regelmäßig alle fünf Jahre diese Treffen zu organisieren. Etwa die Hälfte der ehemaligen Schülerinnen wohnt noch heute in und um Regensburg und wir treffen uns vierteljährlich zum Ratschen.“ Die anderen hat es in die Welt gezogen, nach Berlin, München, Landau, Teneriffa, in die USA. Verbunden ist man ganz modern über E-Mail und WhatsApp.

Unterstützung

  • Förderkreis:

    Ein Förderkreis freut sich über alle, die finanziell, ideell und praktisch die Arbeit der Schule unterstützen.

  • Kontakt:

    Förderkreis der Mädchenrealschule Niedermünster e.V. Alter Kornmarkt 5, 93047 Regensburg Telefon: 0941/563201. Mail: foerderkreis@niedermuenster.de Internet: www. niedermuenster.de/schulfamilie/foerderkreis

Auf dem Programm stand als erstes eine Schulbesichtigung mit Schwester Rita, dann folgte ein kurzer Gottesdienst zum Andenken an die acht verstorbenen Mitschülerinnen. Mittags kehrte man im Bischofshof ein und am Nachmittag folgte ein kleiner Spaziergang zur Steinernen Brücke. Die Unterhaltung drehte sich um vergangene Zeiten, ein Foto vom Tag der Entlassung machte die Runde. „Wir waren die erste rein evangelische Klasse. Unsere Lehrerin, Schwester Casta, war nicht streng, hatte aber ihre Prinzipien“, erzählte Regina Breitenfeldt. „Es gab eine strenge Kleiderordnung. Man durfte keine Hosen tragen, auch keine ärmellosen oder ausgeschnittenen Kleider oder kurze Röcke.“ Ihre Nachbarin ergänzte: „Ja, und wir sollten uns aufheben, bis der Richtige kommt.“ Christel, Elfrun, Siggi, Gretel, Jutta und die anderen tauchten ein in vergangene Welten und freuten sich über die gemeinsamen Erlebnisse ihrer Jugendzeit. Nach der dreijährigen Schulzeit in der Realschule Niedermünster besuchten einige wenige das Gymnasium oder die Fachoberschule, die Mehrzahl absolvierte eine Ausbildung. Auch boten die Unterrichtsfächer Handarbeiten, Musik und Kochen, das sogar Prüfungsfach war, eine gute Basis für den weiteren Lebensweg. So war das damals und geschadet hat es keinem, so die einhellige Meinung.

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