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„Eine kleine Stadt musiziert“ am Sonntag

Im Wörther Schloss erklingen auch Klassik und Chormusik / Örtliche Chöre mit dabei

Freuen sich auf ihren Auftritt im Schloss: Allegro con Anima Foto: privat

Von Claus Gehr, MZ

WÖRTH. Ein stimmungsvolles Ambiente, angenehme Musik und das alles bei freiem Eintritt. Am 13. Mai heißt es im Wörther Schloss „Eine kleine Stadt musiziert“. Im Programm wurden dabei alle Geschmäcker berücksichtigt. So kommen auch Freunde der Klassik und der Chormusik am Sonntag auf ihre Kosten.

Hinter dem Namen Folclassica verbirgt sich ein Quartett, das sich aus der Musikschule heraus gebildet hat und bei „Eine kleine Stadt musiziert“ ihren Premierenauftritt feiern wird. Zwischen 11.30 und 12 Uhr interpretieren Marion Weickl (Querflöte), Angela Bauer (Gitarre), Andrea Seidl (Gitarre, Hackbrett) und Anita Stierstorfer (Gitarre, Zither) im Rondellzimmer sowohl klassische Stücke (z.B. Isaac Albeniz, Claude Debussy), als auch Folklore aus aller Welt.

Von 12.30 bis 13 Uhr gibt es dann Gitarrenmusik aus fünf Jahrhunderten im Rondellzimmer zu hören. Unter der Leitung von Helmut Altmann werden sich acht Schüler der Musikschule in verschieden Konstellationen zu einem Gitarrenensemble zusammenfinden und dabei auch spanische und südamerikanische Folklore zum Besten geben.

Eigentlich aus Regensburg kommt das Klassik-Vokal-Ensemble Allegro con Anima unter der Leitung von Natalie Hofmann, das jedoch mit Thomas und Franziska Holl auch zwei Wörther in seinen Reihen weiß. Zwischen 19 und 20 Uhr singen sie im Schlosskeller Solostücke, Duette und Ensemblelieder beispielsweise aus der Zauberflöte, Carmen, Turandot und der Fledermaus.

Wenn „Eine kleine Stadt musiziert“, dann dürfen natürlich auch die Wörther Chöre nicht fehlen. Der Kirchenchor, der zusammen mit der Bläsergruppe die Gestaltung des Gottesdienstes (10 Uhr) in der Schlosskirche übernimmt, wird aber auch später noch einmal zu hören sein. Zwischen 13.30 und 14 Uhr werden von ihm in der Galerie im Bergfried weltliche Lieder gesungen. Unter anderem die Moritat „Über den Berg ist mein Liebster gezogen“. Hierbei fügt sich der Liedtext mit Bildern zu einer Geschichte zusammen.

Der St. Michaelschor plant bei seinem Auftritt in der Schlosskirche (13 bis 14 Uhr) mit modernen geistlichen Stücken einen musikalischen Überblick der zehnjährigen Chorgeschichte. Dabei verspricht Anton Menges einen Spannungsbogen, der von ganz besinnlichen bis hin zu eher rockigen Liedern reicht.

Ein Programm, das zum Mai passt, hat der Sängerverein zusammengestellt. So werden in der Schlosskirche zwischen 16 und 17 Uhr unter Leitung von Elmar Holzner sowohl moderne als auch klassische Stücke (z.B. von Mozart und Haydn) interpretiert.

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