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Bildung

Eine Raute für Pestalozzis Redakteure

Der Preis der Hanns-Seidel-Stiftung ging zweimal nach Regensburg. Phöni.X wurde wegen ihres Layouts ausgezeichnet.

Bildungsminister Dr. Ludwig Spänle mit dem Zeitungsteam von PestalozziFotos: Thomas Plettenberg
Bildungsminister Dr. Ludwig Spänle mit dem Zeitungsteam von PestalozziFotos: Thomas Plettenberg

Regensburg.Die Raute ist ein begehrter Preis für Schülerzeitungsmacher. Rund 200 Schülerzeitungen hatten sich am Wettbewerb der Hanns-Seidel-Stiftung beteiligt. 15 Redaktionen wurden jetzt von Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle und der Stiftungsvorsitzenden Prof. Ursula Männle ausgezeichnet. Der Preis ist mit insgesamt 4500 Euro dotiert. Er wird in drei Kategorien für fünf Schularten verliehen. Regensburg war in diesem Jahr gleich zweimal erfolgreich. Die Gewinner-Schülerzeitungen heißen Phöni.X (Pestalozzi Mittelschule) und Blickkontakt (Von-Müller-Gymnasium).

Der Jury gehörten Journalisten verschiedener Zeitungsredaktionen an. Der Preis E wird für die fünf Schularten (Mittelschule, Realschule, Gymnasium, Förderschule und Berufliche Schulen mit FOS/BOS) jeweils in den drei Kategorien „Journalistischer Einzelbeitrag“, „Gestaltung“ und „Informationsvielfalt“ vergeben. Die Gewinnerteams freuten sich neben Urkunde und Trophäe auch über einen Geldpreis von je 300 Euro zur Belohnung für ihre gute Themenauswahl, erfolgreiche Recherchen oder ihr stimmiges Layout.

In der Kategorie Kreativität und Gestaltung geht der Preis an Phöni.X, die Zeitung der Pestalozzi-Mittelschule. Zu Buche schlug, dass Fotos selbst aufgenommen wurden und ein ansprechendes Titelbild gewählt wurde. Das Gefallen der Jury fanden die lockere Gestaltung, das durchgehende Farbkonzept, das durchgängige collagen-artige Layout. Das Stilmittel der Bildreportage habe das Phöni.X-Team gut umgesetzt, so die Jury. Das Layout sei abwechslungsreich – mit großen Überschriften und gut lesbarer Serifenschrift. So entstanden keine Textwüsten. Das Layout war nicht zu vollgestopft. Gelobt wurde der hohe Weißanteil.

Die Schülerpresse von heute hat wenig gemeinsam mit kopierten Seiten vergangener Jahrzehnte. „Die Schülerzeitungen bestehen heute jeden Vergleich mit Publikumszeitschriften am Kiosk“, erklärt Juryvorsitzende Stefanie von Winning, die kontinuierlich „eine Steigerung von Qualität und der Vielfalt gesellschaftlicher Themen über den Schulalltag hinaus“ feststellt. Die Raute hat sich unter Schülerzeitungsmachern mittlerweile zu einem begehrten Preis entwickelt. Die seit 2010 vergebene Trophäe, optisch angelehnt an das Logo der vergebenden Hanns-Seidel-Stiftung, haben bislang 120 Schülerzeitungen gewonnen. Preise und Urkunden zieren Schulgebäude in ganz Bayern und geben vor Ort Zeugnis des Erfolgs. „Wir zeigen, dass es sich lohnt, über den Unterricht hinaus im Schulalltag engagiert zu sein“, erklärte Stiftungsvorsitzende Prof. Ursula Männle.

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