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Regensburg

Eltern protestieren für mehr Geld

In privaten Kindergärten angestellte Erzieher erhalten bislang keine Arbeitsmarktzulage. Das wollen sie nun ändern.
von Philip Hell

Die Erzieher protestierten lautstark. Foto: Philip Hell.
Die Erzieher protestierten lautstark. Foto: Philip Hell.

Regensburg.Begleitet von Trillerpfeifen und Rasseln zogen am Donnerstag zahlreiche Erzieher, Eltern und Kinder vom Regensburger Neupfarrplatz zum Alten Rathaus. Sie forderten den Lohn von Erzieherinnen und Erziehern in privaten und städtischen Kindergärten anzugleichen.

Am Rande der Demonstration, an der rund 150 Personen teilnahmen, betonte die Leiterin der Kindertagesstätte „SieKids Stromstrolche“, Alexandra Immeyer, gegenüber der Mittelbayerischen, dass die Unterbezahlung der Erzieher und Erzieherinnen auch die Eltern trifft. Viele Angestellte privater Kindergärten würden ihren Institutionen den Rücken kehren und lieber bei städtischen Kindergärten arbeiten. Die privaten Kindergärten wären daher zusehends nicht mehr in der Lage alle Kinder bestmöglich zu versorgen.

Eine Frau berichtete vor dem Alten Rathaus, dass der Kindergarten St. Georg in Schwabelweis wegen der Personalnot die Öffnungszeiten verkürzen werde und sogar die Schließung des angrenzenden Horts drohe. Die Haltung der Stadt zur Arbeitsmarktzulage verschärfe die Problematik, findet sie.

Bislang beharrt die Stadt Regensburg auf ihrer Position, wonach der Arbeitsmarktzuschlag für städtisches Personal rechtens ist.

Im Alten Rathaus übergaben die Organisatoren der Protestaktion rund 700 Unterschriften an Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

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