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Wettbewerb

Endspurt für kreative Schreiber und Dichter

Heiße Phase beginnt: Gesucht werden die besten selbst verfassten Texte über Kumpfmühl.
von Martina Groh-Schad

Hubert H. Wartner (links) und Johannes Dirmeier (rechts) vom GKVR freuen sich gemeinsam mit Hana Bejlkova vom städtischen Kulturamt auf weitere Texte im Schreibwettbewerb.  Foto: Martina Groh-Schad
Hubert H. Wartner (links) und Johannes Dirmeier (rechts) vom GKVR freuen sich gemeinsam mit Hana Bejlkova vom städtischen Kulturamt auf weitere Texte im Schreibwettbewerb. Foto: Martina Groh-Schad

Regensburg.Vor Hubert H. Wartner liegt ein Ordner, in dem er ein Bündel Papiere versteckt. Immer wieder öffnet der Vorsitzende des Geschichts- und Kulturvereins (GKVR) Regensburg-Kumpfmühl kurz die Mappe, um das Geschriebene dann schnell wieder vor neugierigen Blicken zu verstecken. Er ist sichtlich zufrieden. In den vergangenen Wochen sind bereits etliche Texte bei ihm eingegangen, die allesamt den Stadtteil „Kumpfmühl“ in Visier nehmen.

Aufruf an Kreative

„Wir sind überrascht und erfreut, dass das Echo auf unsere Ausschreibung so beachtlich ist“, sagt er. „Aber es sollen noch mehr werden.“ Daher startet der Verein einen weiteren Aufruf an kreative Schreiberlinge und Dichter, sich am Schreibwettbewerb zu beteiligen. Seit einigen Tagen zieren auch überall im Stadtteil Plakate die Schaufenster, um die Menschen auf den Wettbewerb aufmerksam zu machen. „Kumpfmühl ist überall“ ist groß auf den Schaublättern zu lesen, und ein Foto, aufgenommen über den Dächern, zeigt die Weite des Themas, das der Kulturverein mit seinem Wettbewerb aufgegriffen hat. „Wir wollen, dass sich die Menschen mit ihrer Stadt und insbesondere mit Kumpfmühl beschäftigen“, erklärt Wartner.

Besonders überrascht hat den Vereinsvorsitzenden die große Zahl an Lyrik-Einreichungen, die bereits bei ihm eingegangen sind. „Damit haben wir nicht gerechnet.“ Nun überlegen die Organisatoren, ob die Preisverleihung nicht in zwei Wettbewerbe „Lyrik“ und „Prosa“ aufgespalten werden sollte. Zur Vergabe stehen Buchpreise der Firma Bücher Pustet in Gesamthöhe von 750 Euro. „Das wird die Jury noch entscheiden“, sagt Wartner.

Mit im Boot ist auch das Kulturamt der Stadt, die den Wettbewerb finanziell und ideell fördert. „Der Schreibwettbewerb passt sehr gut zu unserem Jahresthema“, erklärt Hana Bejlkova. Hier stehen 2019 „Stadt und Gesellschaft“ im Mittelpunkt der geförderten Veranstaltungen und Aktionen.

Kumpfmühl muss sein

Was genau die Schreiber und Dichter in ihren Texten in den Mittelpunkt rücken, stellen die Organisatoren den Künstlern frei. „Es muss nur mit Kumpfmühl zu tun haben“, betont Wartner. Zu den Kooperationspartnern des Wettbewerbs gehört auch der Schriftsteller Benno Hurt, der den Kulturverein in der Jury bei der Auswahl des Siegertextes unterstützen wird.

Die Organisatoren vom Verein sind derweil schon mit der Preisverleihung am 28. November im Pfarrsaal St. Wolfgang beschäftigt. Der Siegertext soll bei der öffentlichen Veranstaltung von dem Schauspieler Peter Nüesch vorgetragen werden. Musikalisch setzen die Kulturaktiven auf den bekannten Künstler Heinz Grobmeier.

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