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Evangelisches Krankenhaus macht Millionen-Verlust

Beliebt, aber trotzdem ein Zuschussbetrieb: das Evangelische Krankenhaus Foto: altrofoto.de

Die Regensburger machen sich Sorgen um das Evangelische Krankenhaus. Das Defizit der letzten Jahre könnte heuer auf über zwei Millionen Euro steigen, die die Wohltätigkeitsstiftung übernehmen muss. OB Hans Schaidinger versichert trotzdem: „Von einer drohenden Schließung kann keine Rede sein.“

Seit Jahren tauchen die Gerüchte um eine mögliche Schließung das Evangelischen Krankenhauses immer wieder auf. Obwohl die 100-Betten-Klinik am Emmeramsplatz von denen, die dort in Behandlung waren, durchwegs gute Noten erhält, sinken die Belegungszahlen kontinuierlich.

Das dadurch entstandene Defizit von etwa 1,3 Millionen dürfte sich heuer um eine weitere Million Euro erhöhen. Zu den Gründen gehören steigende Personalkosten, aber auch eine Reduzierung des Mindererlös-Ausgleichs durch die Gesundheitsreform, steigende Energiekosten und Instandsetzungsmaßnahmen z.B. in der Küche. Das fehlende Geld schießt derweil Evangelische Wohltätigkeitsstiftung zu, zu deren Aufgaben von jeher der Unterhalt eines Allgemeinkrankenhauses gehört.

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