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Soziales

„Faires“ Albrecht-Altdorfer-Gymnasium

Die Schule bekam den Titel „Fairtrade School“ verliehen. Sie will den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen unterstützen.
Von Daniel Steffen, MZ

Von nun an ist das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium eine Schule, die sich – ganz offiziell – dem Thema Fairer Handel verschreibt.
Von nun an ist das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium eine Schule, die sich – ganz offiziell – dem Thema Fairer Handel verschreibt. Foto: Steffen

Regensburg.Für das Albrecht-Altdorfer-Gymnasium (AAG) war es ein „besonderer und festlicher Tag“. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche St. Cäcilia bekam die Schule den Titel „Fairtrade School“ verliehen. Stellvertretend für den Verein TransFair übergab Referentin Astrid Amler-Enders Oberstudiendirektor Clement Utz die Auszeichnung. Somit ist das AAG die 189. Schule in Deutschland und die 46. im Freistaat, die sich – nun ganz offiziell – dem Fairen Handel verschrieben hat. Wie Astrid Amler-Enders betonte, ist sie die erste überhaupt, die die Koordination und Organisation ihrer Fairhandels-Aktionen über ein P-Seminar abwickelt.

Dafür verdient gemacht hat sich Lehrer Walter Erlwein, der dem Thema an der Schule Leben eingehaucht hat. Mit vielen Aktionen haben er und seine Schüler aus den 11. und 12. Klassen das Thema über Monate in den Mittelpunkt gestellt.

So gestalteten die Schüler auf einem Elternsprechtag für ihre Väter und Mütter eine Aktion unter dem Namen „Genussvoll die Welt retten“, ferner wurden „faire“ Rosen verschenkt oder ein Benefizlauf zugunsten von Projekten in Simbabwe, Zululand und Uganda veranstaltet.

Am 8. Oktober unterzeichnete Schulleiter Utz den „Fairtrade-Kompass“. Mit dem Kompass signalisiert die Schule, dass sie gewillt ist, den Fairen Handel auf verschiedenen Ebenen zu unterstützen. Eine enge Zusammenarbeit ging sie ferner mit dem Weltladen ein, der unter der Leitung von Sabine Leistner fair gehandelte Produkte und Kunst verkauft.

Leistner und Amler-Enders verdeutlichten, wobei es im Kern geht: „Mit eurem Einsatz unterstützt ihr Kleinbauern und Arbeiter in den Ländern des Südens. Sie wollen für gute Arbeit und die hohe Qualität ihrer Produkte auch einen fairen Preis erhalten.“ Sie munterten die Schüler auf, am Ball zu bleiben. In zwei Jahren werde überprüft, ob noch alle Kriterien für den Fairhandels-Titel erfüllt seien. Es liege nun an den Schülern selbst, wie sie leben wollen. Das entscheide man jeden Tag aufs Neue – sowohl mit dem Inhalt im Einkaufskorb als auch dem Verkehrsmittel, mit dem man unterwegs sei.

Vom fairen Handel

  • Gute Bedingungen schaffen

    Die Organisation Fairtrade arbeitet intensiv an der Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern.

  • Ein Siegel gibt Sicherheit

    Produkte mit dem Fairtrade-Siegel sichern den Kleinbauernfamilien existenzsichernde Preise, lohnabhängigen Beschäftigen auf Plantagen, Blumenfarmen oder Teegärten bessere Arbeitsbedingungen und geben dadurch Sicherheit für eine selbstbestimmte Zukunft.

  • www.fairtrade-deutschland.de

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