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Feierlicher Abschied von Roland Büchner

Über 200 Domspatzen singen gemeinsam im Regensburger Dom beim Pontifikalamt zum Abschied des Domkapellmeisters.

Beim großen Auszug durch das Südportal der Kathedrale reihten sich auch alle Chöre der Domspatzen ein und bildeten auf dem Domplatz ein Spalier für Roland Büchner. Foto: Michael Vogl
Beim großen Auszug durch das Südportal der Kathedrale reihten sich auch alle Chöre der Domspatzen ein und bildeten auf dem Domplatz ein Spalier für Roland Büchner. Foto: Michael Vogl

Regensburg.25 Jahre hat Roland Büchner als Domkapellmeister, als Chef der weltbekannten Regensburger Domspatzen, im Bistum Regensburg gewirkt. Nun geht er in den Ruhestand. Anlässlich seiner Verabschiedung feierte Bischof Rudolf Voderholzer in der Kathedrale St. Peter ein Pontifikalamt. Das Gotteshaus, so der Bischof zur Begrüßung, sei so gut besucht, wie oftmals nur bei der Christmette. Kein Wunder, denn zahlreiche Weggefährten, ehemalige Domspatzen, Priester und Ehrengäste waren gekommen, um den beliebten Domkapellmeister in den Ruhestand zu verabschieden. Ebenso nahmen alle Chöre der Domspatzen teil, so dass mehr als 200 junge Sänger noch einmal zusammen mit ihrem Vorbild und Lehrer die Heilige Messe musikalisch gestalteten.

Ein Vierteljahrhundert den Chor geprägt

Auch in seiner Predigt lenkte Bischof Rudolf den Blick auf die Bedeutung der Musik in der Liturgie. „Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. … Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder!“ Dieser Aufruf des Apostels Paulus an die Kolosser, so der Bischof, habe in der Kirche der Jahrhunderte lebhaften Widerhall gefunden, besonders in Regensburg, wo die Domchöre, vom heiligen Wolfgang noch im ersten Jahrtausend gegründet und seit über 100 Jahren liebevoll „die Domspatzen“ genannt, eine reiche kirchenmusikalische Tradition pflegen.

25 Jahre hat Roland Büchner als Domkapellmeister, als Chef der weltbekannten Regensburger Domspatzen, im Bistum Regensburg gewirkt. Anlässlich seiner Verabschiedung wurde in der Kathedrale St. Peter ein Pontifikalamt gefeiert. Foto: Michael Vogl
25 Jahre hat Roland Büchner als Domkapellmeister, als Chef der weltbekannten Regensburger Domspatzen, im Bistum Regensburg gewirkt. Anlässlich seiner Verabschiedung wurde in der Kathedrale St. Peter ein Pontifikalamt gefeiert. Foto: Michael Vogl

„Ein Vierteljahrhundert davon haben Sie, lieber Herr Domkapellmeister, diesen Chor geleitet und geprägt, nachdem Ihnen Domkapellmeister Georg Ratzinger den Stab übergeben hatte, den Sie nun wiederum an den neuen Domkapellmeister Christian Heiß weitergeben dürfen“, so Bischof Voderholzer.

Musik im Dienst der Verkündigung

Die Musik in der Kirche, der geistliche Gesang, habe dem Wort Gottes und seinem Ankommen-Können im Herzen der Menschen zu dienen, erklärte Bischof Rudolf Voderholzer. Die Musik im klassischen Verständnis der katholischen Liturgie stehe im Dienst der Verkündigung des Wortes und der Ant-Wort des Glaubens, wie die Stimme dem Wort Gehör verschafft.

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Ein Domspatz kehrt zurück

Der neue Regensburger Domkapellmeister spricht über seine musikalischen Vorlieben, Mädchen und frühe Karrierepläne.

„Nicht nur Ihre Buben und Ihre Männer, deren Stimmen Sie zum Klingen gebracht und die Sie zu wahren Höchstleistungen geführt haben, sind Ihnen von Herzen dankbar, sondern auch der Bischof und das ganze Bistum. Danke für ihren musikalischen Wegbereiterdienst!“, so Bischof Voderholzer abschließend.

Der scheidende Domkapellmeister in Aktion Foto: Michael Vogl
Der scheidende Domkapellmeister in Aktion Foto: Michael Vogl

Beim großen Auszug durch das Südportal der Kathedrale reihten sich auch alle Chöre der Domspatzen ein und bildeten auf dem Domplatz ein Spalier für Roland Büchner. Mit lang anhaltendem Applaus würdigten die Jungen ihren Domkapellmeister, der gerührt die Reihen durchschritt. Im Anschluss feierten die Domspatzen, Kollegen, Wegbegleiter und Ehrengäste im Haus der Domspatzen noch einen Festakt. Prof. Ulrich Hommes sprach als Festredner über „Roland Büchner und die Musik“.

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