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Umweltschutz

Fridays kontern Kritik von MdB Aumer

Peter Aumer (CSU) kritisierte den „Fridays for Future“-Protest. Jetzt wollen die Aktivisten ein Gesprächsangebot annehmen.

Bei der Demonstration am vergangenen Freitag, 18. Oktober, blockierten die Aktivisten die Frankenstraße in Regensburg. Foto: Kowol
Bei der Demonstration am vergangenen Freitag, 18. Oktober, blockierten die Aktivisten die Frankenstraße in Regensburg. Foto: Kowol

Regensburg.Regensburger Klima-Aktivisten weisen die Kritik von Peter Aumer (CSU) zurück. Laut einem offenen Brief der Bewegung, den sie am Samstag auf Facebook veröffentlichten, wollen sie zudem ein Gesprächsangebot des CSU-Politikers annehmen. Dieses Gespräch könne auch öffentlich stattfinden, heißt es weiter in dem veröffentlichten Papier. Zudem kontern sie die Kritik von MdB Peter Aumer an ihren Forderungen. Der CSU-Politiker hatte eine Aktion der Regensburger Bewegung vom vergangenen Freitag stark kritisiert. Die Aktivisten protestierten gegen eine dritte Röhre des Pfaffensteiner Tunnels, die Sallerner Regenbrücke und ein Parkhaus in Haslbach.

Gespräche zwischen Aumer und Klima-Demonstranten

Die Großprojekte im Regensburger Norden nähmen laut den Klimaschützern Steuergelder in Anspruch, die für den Ausbau von ÖPNV und Radwegen fehlen würden. MdB Peter Aumer, der an den Verkehrsprojekten festhält, kritisierte dagegen die Form des Protests, bei dem unter anderem die Frankenstraße, eine Hauptverkehrsader Regensburgs, blockiert wurde. Die Folge waren laut Polizei „massive Verkehrsbehinderungen“. „Ich vermisse den Respekt vor der Meinung vieler Bürgerinnen und Bürger“, schrieb Aumer zu den Protesten und kritisierte dabei auch den Ton der Klima-Aktivisten.

„Wir demonstrieren nicht gegen die Menschen.“

Fridays for Future Regensburg, offener Brief

„Fridays for Future“-Regensburg antwortete: „Wir demonstrieren nicht gegen die Menschen, deren Lebensgrundlage oder gegen Arbeitgeber. Wir fordern eine ökologische Verkehrswende, die unsere Verkehrsengpässe im Regensburg nachhaltig löst“, heißt es in dem öffentlichen Schreiben. Weiter fordern sie Peter Aumer dazu auf, „die geplanten Projekte auf den Prüfstand“ zu stellen. Zudem solle Geld in „ökologische Mobilität“ investiert werden, „anstatt das Verkehrschaos in Regensburg mit Millionen weiter zu befeuern“, so „Fridays for Future“.

Wann es zu den Gesprächen zwischen beiden Seiten kommen wird, steht derzeit noch nicht fest. Unklar ist auch, in welcher Form der Dialog stattfinden soll. (gw)

Umweltschutz

Fridays gegen Großprojekte im Norden

Die Aktivisten fordern, Geld in den Ausbau von ÖPNV und Radwegen zu stecken. MdB Peter Aumer reagiert in einem Offenen Brief.

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