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Regensburg

Frisch aus der Brauerei: Kein Bier, sondern Honig

„Wo Bienen sind und Honig fließt, da ist Wohlergehen“, wussten die alten Römer.

Bereits zum zweiten Mal erntet die Brauerei Bischofshof Honig vom eigenen Gelände. Foto: Neiswirth
Bereits zum zweiten Mal erntet die Brauerei Bischofshof Honig vom eigenen Gelände. Foto: Neiswirth

Regensburg.Und Albert Einstein hat einmal gesagt: Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Weil die summenden Insekten auch in Bayern immer weniger werden, ging die Regensburger Brauerei Bischofshof als eine der ersten der gut 600 Brauereien im Freistaat 2018 in die Offensive: Drei Bienenvölker mit rund 60 000 Honigproduzentinnen siedelten die Oberpfälzer auf dem Brauereigelände in der Innenstadt an.

Eineinhalb Jahre später steht fest: Das Experiment ist gelungen. „Die Bienen fühlen sich wohl bei uns und haben hier eine neue Heimat gefunden“, sagt Laila Schmidt, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Brauerei. Mehr als sieben Millionen Bienenvölker sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits in Europa verschwunden – viele davon auch hierzulande. Das war auch die Motivation für Bischofshof, neue Wege zu gehen: „Gerade weil wir als Brauerei natürliche Rohstoffe in höchster Qualität brauchen, ist das Gleichgewicht in der Natur für uns so wichtig, und unser Bienenprojekt ist ein Beispiel, wie wir als Brauerei dazu einen Beitrag leisten können“, sagt Bischofshof-Geschäftsführerin Susanne Horn. Die drei Bischofshof-Völker sind getauft auf die Namen Sportbienen, Kulturbienen und soziale Bienen. Bereits zum zweiten Mal konnten die Regensburger jetzt den „Brauerei-Bienenhonig“ ernten. „Wir erwarten dieses Jahr eine überdurchschnittlich gute Qualität bei geringerem Ertrag“, sagt Schmidt.

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