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Szene

Frischer Gastro-Wind am Dom

Mit modernem Konzept will ein Restaurant in der Regensburger Altstadt punkten. Im „Food&Wood“ ist die Einrichtung käuflich.
von Gustav Wabra

Das neue Lokal „Food&Wood“ in Regensburg eröffnete in einem Soft-Opening letzten Donnerstag. Foto: Wabra
Das neue Lokal „Food&Wood“ in Regensburg eröffnete in einem Soft-Opening letzten Donnerstag. Foto: Wabra

Regensburg.Direkt am Dom ist das Pflaster in der Gastroszene in Regensburg seit Jahren hart. Doch seit Kurzem weht in der Pfauengasse ein frischer Wind. Hier hat still und heimlich das „Food&Wood“ (Essen und Holz) eröffnet. Mit einem modernen Konzept wollen die Gastronomen den Fluch des Standortes bannen. In den Räumen in der direkten Nähe des Doms wechselten in den letzten Jahren oft die Bars und Clubs. Jetzt soll das neue Restaurant Beständigkeit bringen.

Im „Food&Wood“ ist – flapsig gesprochen – alles käuflich, was an der Einrichtung nicht niet- und nagelfest ist. Neben Getränken und Essen kann sich, wer lustig ist, auch das Regal, den Stuhl und den Tisch kaufen. „Es ist ein sogenannter Multi-Concept-Store“, sagt Geschäftsführerin Renata Schweizer im Gespräch mit der Mittelbayerischen. Holzmöbel und mediterrane Küche geben den Ton an.

Neues Restaurant in Regensburg

Im „Food&Wood“ steht die Einrichtung zum Verkauf. Foto: Wabra
Im „Food&Wood“ steht die Einrichtung zum Verkauf. Foto: Wabra

Das „Food&Wood“ ist das erste Projekt von Renata Schweizer. Doch ihr Geschäftspartner ist einer der bekannten Größen in der Regensburger Gastro- und Clubszene. Scala-Chef David Wamberger wollte nach eigenen Angaben ein neues Restaurant im gehobenen Segment in der Stadt etablieren. Seine Bar „Gesellschaft“, die davor in den Räumen war, gibt es nicht mehr. Jetzt versucht er es mit einem neuen Konzept.

„Am Ende soll nur das auf den Teller kommen, was uns auch schmeckt“, sagt Wamberger im Gespräch mit der Mittelbayerischen zur Ausrichtung der Karte. Wein und gehobene mediterrane Küche auf einer kleinen Karte mit regionale Produkten, damit möchte Wamberger und Schweizer punkten.

Viele scheiterten schon

Die Einrichtung steht zum Verkauf, weil die Besitzer „einfach“ ein neues Konzept ausprobieren wollten. Selbstverständlich würden die Tische oder Regale neu bestellt und man bekomme nicht einfach den benutzten Tisch aus dem Restaurant, sagt Schweizer. Man könne sich auch über die Möbel vor Ort informieren.

Egal ob Restaurants oder Geschäfte, Regensburg ist im ständigen Wandel. Leerstände, neue Läden, alte Traditionsgeschäfte – lesen Sie hier, was sich in der Szene tut.

Ob das Konzept greifen wird, wird sich noch zeigen. Andere Lokal hatten in der Vergangenheit in der Pfauengasse weniger Glück. Vor dem „Food&Wood“ waren dort die „Gesellschaft“, das „Upper“, die „0941-Bar“, das „Mexicana“ und das „Sausalitos“ und weitere. Zwischendrin standen die Räume des Lokals auch leer. (gw)

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