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Medizin

Frühchen-Nachsorge feiert Jubiläum

Eltern von früh- und risikogeborenen Kindern finden beim Harlekin-Team im Krankenhaus St. Hedwig kompetente Hilfe.

Das Harlekin-Team mit dem 10-jährigen Laurenz (Mitte) und seinen Eltern mit Patin Lilo Sillner (l.), Dr. Annette Wackerbauer (2. v. l.), Sabine Beiser, Geschäftsführerin Klinik St. Hedwig(3. v. l.), KJF-Abteilungsleiter Bertin Abbenhues (3. v. r.), Ministerialdirektor Dr. Markus Gruber (2. v. r.) und KJF-Direktor Michael Eibl (r.) Foto: Allgeier, Babysmile Fotografie
Das Harlekin-Team mit dem 10-jährigen Laurenz (Mitte) und seinen Eltern mit Patin Lilo Sillner (l.), Dr. Annette Wackerbauer (2. v. l.), Sabine Beiser, Geschäftsführerin Klinik St. Hedwig(3. v. l.), KJF-Abteilungsleiter Bertin Abbenhues (3. v. r.), Ministerialdirektor Dr. Markus Gruber (2. v. r.) und KJF-Direktor Michael Eibl (r.) Foto: Allgeier, Babysmile Fotografie

Regensburg.Die Arbeit des Nachsorgeteams von Harlekin berührt die Herzen vieler Menschen. Was gibt es verwundbareres, verletzlicheres als neugeborenes Leben? Umso beängstigender für Eltern, wenn sich durch eine viel zu frühe oder eine Risiko-Geburt nicht alles so entwickelt wie erträumt und erhofft. Doch in der Klinik St. Hedwig der Barmherzigen Brüder in Regensburg und mit der dort angeschlossenen Harlekin-Nachsorge der Katholischen Jugendfürsorge stehen Experten bereit. Sie handeln professionell, machen Mut, spenden Hoffnung und begleiten Familien in der schwierigen Situation nach der Geburt eines Frühchens.

Zehn Jahre Harlekin-Nachsorge in Regensburg war deshalb ein passender Anlass, im Rahmen einer Ausstellungseröffnung und musikalisch umrahmt von den Musikerinnen der St. Marien-Schulen Regensburg allen Förderern, Spendern und Kooperationspartnern Danke zu sagen.

„Harlekin ist aus unserer Region nicht mehr wegzudenken. Seit Beginn haben erfahrenen Mitarbeiterinnen der Frühförderstelle und Kinderkrankenschwestern aus St. Hedwig über 900 Kinder und ihre Familien begleitet“, sagte KJF-Direktor Michael Eibl bei der Jubiläumsfeier im Donaueinkaufszentrum. Sein besonderer Dank galt den Mitarbeiterinnen von Harlekin, allen voran der Koordinatorin Angelina Ernst heißt es in der Pressemitteilung. „Ich bin froh und dankbar, dass wir gemeinsam so vielen Kindern und ihren Familien helfen konnten“, sagte Eibl.

Koordinatorin Angelina Ernst zog eine positive Bilanz: „Wir sind glücklich über die große Akzeptanz bei den Familien und allen am Standort Beteiligten.“ Sie sei dankbar für das engagierte Team, für die Unterstützung durch die Kooperationspartner, die nach wie vor hohe Spendenbereitschaft von Privatpersonen und Firmen sowie die Förderung durch das Sozialministerium.

Auch Professor Dr. Hugo Segerer, Chefarzt der Abteilung für Neonatologie in der Klinik St. Hedwig, schätzt die Nachsorge: „Die Harlekin-Nachsorge bietet aus meiner Sicht auf einzigartige Weise eine Unterstützung von Eltern Frühgeborener nach ihrer Entlassung aus unserem Haus. Die oft langwierige, belastende Behandlung der kleinen Kinder kann mit den Eltern nachbesprochen und aufgearbeitet werden.“

In Vertretung von Staatsministerin Kerstin Schreyer bescheinigte Dr. Markus Gruber, Ministerialdirektor im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, dem Team die „bestmögliche Nachsorge“. „Wer schnellstmöglich Risiken erkennt oder Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen bemerkt, kann mit gezielten Fördermaßnahmen gegensteuern. Die Nachsorge wird aber erst dann zum Erfolg, wenn nicht nur die Babys, sondern auch die Eltern im Fokus stehen“, gab Ministerin Schreyer mit auf den Weg. Das Pilotprojekt hat sich zu einer Nachsorge-Institution mit aktuell 24 Standorten in Bayern entwickelt, für die die Staatsregierung in diesem Jahr über 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stellte. Auch Landrätin Tanja Schweiger und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer ließen es sich nicht nehmen, mitzufeiern.

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