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Soziales

Fußball verbindet: Das Dabeisein zählt

Diözesanverband und Lebenshilfe veranstalteten ein inklusives Turnier. Zehn Teams speilt mit – und hatten viel Spaß.
Von Miriam Wulf

Die Teilnehmer des Turniers freuten sich über einen gelungenen Tag. Foto: Wulf
Die Teilnehmer des Turniers freuten sich über einen gelungenen Tag. Foto: Wulf

Regensburg.Zum dritten Mal veranstaltete der DJK-Diözesanverband Regensburg in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe ein inklusives Fußballturnier. Das RT-Gelände am Oberen Wöhrd wurde zum Veranstaltungsort, wo sich die zehn teilnehmenden Teams versammelten, um gegeneinander zu spielen.

In einigen Mannschaften, die alle aus dem Regensburger Bereich stammten, waren Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung dabei, in anderen nicht. „Es ist gut gemischt. Auch leistungsorientierte Mannschaften sind dabei. Aber der Spaß und das Miteinander stehen hier im Vordergrund.“ sagte Dirk Lill, der Sportreferent des DJK-Diözesanverbandes Regensburg. Nach der Vorrunde und den Finalspielen waren zur Siegerehrung der stellvertretende Diözesanvorsitzende Rupert Aigner sowie die Inklusionsberaterin des Landkreises Regensburg, Marion Thätter, gekommen.

Hervorragender Teamgeist

Sie ehrten die Teilnehmer und bedankten sich für ein schönes Turnier. „Ihr wart besser als die deutsche Nationalmannschaft.“ sagte Aigner und lobte den Einsatz der Mannschaften und den hervorragenden Teamgeist. „Ihr habt alle fair gespielt. Denn dabei sein, ist bekanntlich alles.“ ergänzte er. Jede Mannschaft bekam eine Urkunde überreicht und jeder der Spieler eine Erinnerungsmedaille. „Hier erhält jeder die gleiche Medaille und den gleichen Preis.“ sagte Dirk Lill. Es gehe vor allem darum, einen Ort des Miteinanders zu schaffen, an dem sich Menschen mit und ohne Behinderung begegnen, gemeinsam sportlich aktiv sind und dabei Spaß haben.

„Im ersten Jahr haben wir noch mit dem Bayerischen Landes-Sportverband zusammengearbeitet, da gab es neben Fußball noch viele andere Sportarten. Wir haben uns damals um den Fußball gekümmert und das im nächsten Jahr weitergeführt, als Plattform des Treffens.“ erklärte Lill die Entstehung des Turniers. Dank der Hilfe der katholischen Jugendfürsorge sei man „gut fußballvernetzt“. Die Helfer und Schiedsrichter des Turniers arbeiten alle ehrenamtlich und engagierten sich somit in ihrer Freizeit für ein gelungenes Turnier mit reibungslosem Ablauf.

Jedes Spiel dauerte fünfzehn Minuten, dazwischen lagen je fünf Minuten Pause. Insgesamt fanden 20 Spiele statt. Sieger des Turniers wurde das Team des Regensburger Fußballtreffs, den zweiten und Platz sicherte sich die DJK Regensburg 06, den dritten Platz holte der SV Sallern. Auf Platz vier landeten die Stoaweger vor dem Team der WFB Obertraubling.

Medaillen für alle Teilnehmer

Umkämpft waren auch die weiteren Platzierungen. Den sechsten Platz sicherten sich die Barmherzigen Brüder Reichenbach, vor der Lebenshilfe/Ramspau und der Mannschaft des Caprinihauses Offenstetten, Platz neun erreichte das Sozialteam Lappersdorf und der zehnte Platz blieb für die Mannschaft des Pater-Rupert-Mayer Zentrums. Während der Siegerehrung grämte sich aber niemand, alle waren guter Stimmung und jeder erhielt Applaus. Auch über die Medaillen freuten sich die Teilnehmer und jubelten sogleich, als sich einer der Spieler für das nächste Jahr eine erneute Ausgabe des Turniers wünschte.

Dirk Lill freute sich gemeinsam mit Martin Seitz von der Lebenshilfe Regensburg über das gelungene Turnier. Besonders über den Spaß und die Motivation, die die Teilnehmer gezeigt hatten, freute er sich sehr.

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