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Brand

Schwabelweis im Rauch: Schuppen brennt

Feuer verwüstete ein Gartenhaus und griff auf eine Garage über. 70 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen.

  • In Schwabelweis brach in einer Garage Feuer aus. Foto: Berufsfeuerwehr Regensburg, Stuber
  • In Schwabelweis brach in einer Garage Feuer aus. Foto: Berufsfeuerwehr Regensburg, Stuber

Regensburg.Ein Holzschuppen fing am Freitag gegen 20.15 Uhr im Regensburger Stadtnorden in der Otto-Baumann-Straße Feuer. Das Gartenhäuschen brannte komplett ab, auch die angrenzende Doppelgarage wurde verwüstet, auf Wohngebäude konnten sich die Flammen allerdings nicht mehr ausbreiten. Am Sonntag meldete die Polizei die mutmaßliche Brandursache: nach bisherigen Erkenntnissen die unsachgemäße Entsorgung von Glutresten durch den Grillmeister.

In dem Schuppen waren unter anderem drei kleine Gasflaschen gelagert, die durch das Feuer detonierten. Aufgrund der gemeldeten Detonation waren sowohl die Feuerwehr, der Rettungsdienst als auch die Polizei mit enormen Personaleinsatz vor Ort. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 20 000 Euro.

Beamte der Polizeiinspektion Regensburg-Nord hatten am späten Freitagabend die ersten Untersuchungen und Befragungen vor Ort übernommen.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Schwabelweis sowie der Freiwilligen Feuerwehr Tegernheim rückten im Wohngebiet an. Der Brand war in kaum 45 Minuten unter Kontrolle, so ein Polizeisprecher. Es entwickelten sich extrem dichte Rauchwolken, die noch in Neutraubling gut zu erkennen waren.

Zur Brandursache konnten die Polizei noch keine Angaben machen.

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Die Integrierte Leitstelle Regensburg war durch mehrere Anrufer über einen Brand in Schwabelweis informiert worden. Die ersten Einsatzkräfte trafen bereits vier Minuten nach der Alarmierung vor Ort ein, so ein Sprecher am Samstagmorgen. Eine Gefährdung von Menschen durch Rauchgase in den umliegenden Gebäuden konnten die Retter schnell ausschließen. Um das Übergreifen der Flammen auf drei weitere Gebäude zu verhindern, brachten die Feuerwehrler zwei C-Rohre und ein Wenderohr mit Hilfe der Drehleiter in Stellung gebracht. Ein Atemschutztrupp löschte den Brand im Dachstuhl ab. Nach rund 20 Minuten waren die Flammen unter Kontrolle.

Ein Nachbarhaus wurde durch die Hitze und durch Rauch, der über die geöffneten Fenster einzog, beschädigt. Mit einem Hochdrucklüfter wurden weitere Schäden durch Rauchgase verhindert.

Neben dem Rettungsdienst und der Polizei waren rund 70 Feuerwehr-Kräfte im Einsatz.

Ende Mai hatten im benachbarten Stadtteil Keilberg drei Brände innerhalb von drei Tagen die Vermutung nahegelegt, dass ein Feuerteufel am Werk sein könnte. Dort hatte ein Unbekannter in der Nacht zum 25. Mai in der Straße Am Vogelherd einen freistehenden Holzschuppen angezündet. Der Schaden wurde mit wenigen hundert Euro angegeben. Personen wurden nicht verletzt. Eine andere Dimension hatte das Feuer, das zwei Nächte zuvor ebenfalls in der Straße Am Vogelherd einen Schuppen und eine Garage zerstörte. Durch die große Hitzeentwicklung wurde auch das angrenzende Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen, in dem zu dieser Zeit Menschen schliefen. Der Feuerwehr gelang es, ein vollständiges Übergreifen der Flammen zu verhindern. Der Holzschuppen war indes nicht mehr zu retten. Noch einen Tag früher ging Am Keilsteiner Weg, der sich mit der Straße Am Vogelherd kreuzt, ein Haselnussstrauch in Flammen auf. Die Polizei wollte vorsätzliche Brandstiftung in diesem Fall nicht ausschließen.

Hier geht es zum Regensburg-Teil.

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