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Kinderbetreuung

Geld für Kinderhaus in Regensburg

Die Stadt erhält vom Freistaat für das neue Kinderhaus im Dörnberg 1 725 000 Euro. Dort entstehen 99 Betreuungsplätze.

Mehr Betreuungsplätze gibt es bald in Regensburg. Das fördert der Freistaat. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Mehr Betreuungsplätze gibt es bald in Regensburg. Das fördert der Freistaat. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Regensburg.Im Freistaat Bayern läuft das vierte Investitionsprogramm zur Schaffung neuer Kitaplätze auf vollen Touren. Die Gemeinden erhalten aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung. Darüber informierte das Bayerische Familienministerium in einer Pressemitteilung. Jetzt profitiert davon die Stadt Regensburg: „Mein Ziel ist es, dass Familien in Bayern den Betreuungsplatz bekommen, den sie sich wünschen. Hier haben wir schon sehr viel erreicht, doch die Nachfrage nimmt immer noch zu. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Stadt Regensburg ein neues Kinderhaus mit 99 Betreuungsplätzen im Dörnbergareal errichtet. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 1 725 000 Euro“, so Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer. Davon sind 775 000 Euro für die Betreuungsplätze, dazu kommen rund 950 000 Euro für Baumaßnahmen an der Kindertagesstätte.

Auch für das Kinderhaus BMW-Strolche in Regensburg, wo 13 neue Betreuungsplätze entstehen, gibt es eine Förderung in Höhe von insgesamt 191 000 Euro.

Zu dem Investitionsprogramm erklärte die Ministerin: „Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen wir die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärken können.“ So erhalten Kommunen künftig durchschnittlich 85 Prozent statt der regulären 50 Prozent ihrer förderfähigen Investitionskosten erstattet.

„Das Programm kommt zur rechten Zeit, denn die Plätze werden dringend benötigt!“ betont MdL Dr. Franz Rieger, der sich für die Förderung des Ausbaus der Kinderbetreuung stark einsetzt. „Wir wollen aber auch inklusive Einrichtungen ausbauen und dem Betreuungsbedarf durch den gesteigerten Zuzug gerecht werden.“, fügt er hinzu. Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen der Freistaat die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärken kann. Anträge können bis zum 31. August 2019 bei den zuständigen Regierungen gestellt werden.

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