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Soziales

Gemeinschaft stärken im inneren Südosten

Die Stadt Regensburg lud Bürger zu einem Begegnungsfest in der Guerickestraße ein. Es war die erste Feier dieser Art.
Von Therese Wimmer

Anwohner trafen sich in entspannter, herbstlicher Atmosphäre in der Guerickestraße zum Stadtteilfest.  Foto: Wimmer
Anwohner trafen sich in entspannter, herbstlicher Atmosphäre in der Guerickestraße zum Stadtteilfest. Foto: Wimmer

Regensburg.Quartiersmanager Maximilian Graef erklärte: „Uns ist wichtig, dass Kultur nicht nur in der Innenstadt stattfindet, sondern die Bewohner der Stadtteile erreicht. Das Fest soll die nachbarschaftlichen Beziehungen stärken und Impulse für gemeinsame Aktionen geben. Gleichzeitig nehmen wir auch Anregungen der Bewohner auf und versuchen sie in die Maßnahmen bei der Umgestaltung des Stadtviertels einzubeziehen.“

Viele örtliche, gemeinnützige Organisationen und Initiativen machten mit und nutzten die Gelegenheit ihre Angebote bekanntzumachen und mit den Besuchern, überwiegend Familien, ins Gespräch zu kommen. Unterstrichen wurde die entspannte Atmosphäre durch den Auftritt der Regensburger Live Musiker Jacob Taylor, Ohrange und Tell the Trees.

Spielbus begeisterte Kinder

Für die Kinder war Spielen und Toben angesagt. Der Spielbus mit seinen vielfältigen Möglichkeiten faszinierte die Kleinen. Vor der Rollenrutsche bildeten sich immer wieder Warteschlangen und die Kinder konnten es kaum erwarten, wieder an der Reihe zu sein. Neben Dreirädern, mit denen die Kinder die Straße auf und ab wuselten, gab es Brettspiele, Bälle, Bastel- und Malwerkzeug.

Interessant für Jugendliche und Erwachsene war der Stand der Binary Kitchen e.V., die mit vielen Werkzeugen, handwerklich geschickte Besucher zum Basteln anregte. Die Akteure von Campus Asyl stellten ihre zahlreichen Projekte zur Unterstützung und Integration von Geflüchteten vor. Ebenso hatte die Caritas einen Stand mit Fühlparcours und Hörmemory. Selbstgemachte Spezialitäten lockten die Besucher zum Probieren.

Organisation durch Amt für kommunale Jugendarbeit und Quartiersmanagement

Das Stadtteilfest wurde organisiert vom Amt für kommunale Jugendarbeit der Stadt Regensburg und gemeinsam mit dem Quartiersmanagement der Sozialen Stadt Innerer Südosten durchgeführt. Die Bewohnerinnen und Bewohner nahmen das Angebot gerne an und ab dem frühen Nachmittag füllte sich der Straßenabschnitt vor der Baustelle des Jugend- und Begegnungszentrums direkt bei der Bezirkssportanlage Ost.

Jugend- und Begegnungszentrum

  • Vielfalt:

    Das Zentrum soll eine zentrale Rolle bei der Aufwertung des Stadtteils spielen. Es soll Ende 2020 eröffnet werden. Geplant sind vielfältige Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien.

  • Anlaufstelle:

    Es wird Standort für das Quartiermanagement der Sozialen Stadt und das Flüchtlings- und Integrationsbüro. Auch die VHS wird dort Kurse abhalten und das Spielmobil der Stadt wird hier seine neue Heimat finden.

Annette Halm, zukünftige Leiterin des Zentrums, hatte das Straßenfest pünktlich eröffnet. Sie sieht das Fest als Baustein im Prozess der Erneuerung und baulichen Umgestaltung des Stadtostens mit den ehemaligen Kasernen und jetzigen Unterkünften von Geflüchteten. „Das Fest gibt Gelegenheit zum Kennenlernen. Die Bewohner und zukünftigen Nutzer des Begegnungszentrums können ihre Wünsche anmelden und auf diese Weise noch den Auf- und Ausbau des Jugend- und Begegnungszentrums mitgestalten“, sagte Frau Halm. Viele Besucherinnen und Besucher schrieben ihre Vorschläge an die vorbereiteten Stellwände.

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