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Verkehr

Gewerbepark setzt auf Pendler-App

Mitarbeiter der Firmen können über ein Start-Up Fahrgemeinschaften bilden. Am ersten Tag haben sich 70 Nutzer registriert.
Von Sarah Höger

Gewerbepark-Geschäftsführer Seehofer, Hubert Schmalhofer, Vorsitzender des Mieterbeirats im Gewerbepark, Prokuristin Maria Eichhammer sowie RideBee-Gründer und Geschäftsführer Fabian Seitz und Mitarbeiter Janick Timm (von lins) stellten die Pendler-App RideBee vor. Foto: Sarah Höger
Gewerbepark-Geschäftsführer Seehofer, Hubert Schmalhofer, Vorsitzender des Mieterbeirats im Gewerbepark, Prokuristin Maria Eichhammer sowie RideBee-Gründer und Geschäftsführer Fabian Seitz und Mitarbeiter Janick Timm (von lins) stellten die Pendler-App RideBee vor. Foto: Sarah Höger

Regensburg.Wer im Stau nach links und rechts blickt, bemerkt, dass in den meisten Autos nur eine Person sitzt. Dabei haben viele Fahrer möglicherweise dasselbe Ziel - zum Beispiel den Arbeitsplatz. Damit die Mitarbeiter sich finden und zu Fahrgemeinschaften zusammenschließen können, haben drei junge Gründer aus München ein Start-Up ins Leben gerufen. RideBee bietet eine Plattform für Pendler, die einen gemeinsamen Arbeitsplatz haben.

In München-Garching ist die App mittlerweile schon etabliert, jetzt haben die jungen Männer Regensburg ins Visier genommen und in Roland Seehofer, Geschäftsführer des Gewerbeparks, einen aufgeschlossenen Partner gefunden: „Wir freuen uns, dass wir den Pendlern im Gewerbepark ein modernes Mobilitätsangebot machen können und den Unternehmen ein weiteres gutes Standortargument bei der Mitarbeitersuche an die Hand geben können“, erklärte Seehofer. Zusammen mit Hubert Schmalhofer, Vorsitzender des Mieterbeirats im Gewerbepark, Prokuristin Maria Eichhammer sowie mit RideBee-Gründer und Geschäftsführer Fabian Seitz und Mitarbeiter Janick Timm stellte er das Projekt vor.

Seit Montag können die 6000 Mitarbeiter im Gewerbepark auf die App zugreifen. Die funktioniert so: Mitarbeiter eines Standorts können sich auf der Plattform kostenlos und unverbindlich registrieren und entweder Mitfahrer oder eine Mitfahrgelegenheit zur Arbeit und wieder zurück nach Hause suchen. Über die Kostenbeteiligung an der Fahrt können die Fahrer jeweils selbst entscheiden, die App gibt - basierend auf einem Algorithmus - eine Preisempfehlung, der aber nicht gefolgt werden muss. In einer integrierten Chat-Funktion können sich die Pendler dann direkt kontaktieren. Die Kosten für das Produkt übernimmt der Gewerbepark.

Die App RideBee

  • Konzept:

    Wer im Gewerbepark arbeitet, kann sich über die für iOS, Android und PC verfügbare App (ridebee.de) kostenlos registrieren und auf diesem Weg Mitfahrgelegenheiten anbieten oder finden.

  • Nutzer:

    Das digitale Angebot richtet sich an die rund 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 350 im Gewerbepark ansässigen Unternehmen, die zu ihrem Arbeitsplatz pendeln.

„Bereits innerhalb nur eines Tages haben sich schon über 70 Nutzer registriert. Das ist ein super Start“, erklärte Fabian Seitz, Gründer und Geschäftsführer von RideBee. Gerade die Mitarbeiter aus den ländlichen Regionen, die in Sachen ÖPNV eventuell weniger gut erschlossen sind, könnten von der Plattform profitieren. Und auch der ökologische Aspekt spiele eine Rolle, wie Seehofer betonte: „Wir wollen mit dieser Kooperation auch einen Beitrag zur Verringerung des motorisierten Pendlerverkehrs nach Regensburg und damit zur Reduzierung von CO-Emissionen leisten. Im Gegensatz zu Carsharing-Firmen wie „Drive Now“ in München setzt RideBee auf die Verringerung der Anzahl der Autos im Straßenverkehr. Damit wolle die Firma nicht nur Geld verdienen, sondern auch einen Teil zur Lösung des Verkehrsproblems in Ballungsräumen beitragen. Als kleinen Ansporn für das Nutzen der Plattform vergibt der Gewerbepark an die ersten 100 Fahrer Zehn-Euro-Einkaufsgutscheine für das DEZ.

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