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Unwetter

Gewitterfront über Regensburg

Am Montag zogen schwere Gewitter über Stadt und Landkreis Regensburg. Die Feuerwehr musste vermehrt ausrücken.

Da braut sich was zusammen! Foto: Daniel Steffen
Da braut sich was zusammen! Foto: Daniel Steffen

Regensburg.Nach der Tropenhitze kam das Unwetter. Der Deutsche Wetterdienst hatte für Montag, 1. Juli, eine Unwetterwarnung vor extremem Gewitter (Stufe vier von vier) herausgegeben. Es gab heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen zwischen 25 bis 40 Liter pro Quadratmeter sowie schwere Sturmböen und Hagel. Der Wetterdienst riet daher, den Aufenthalt im Freien zu meiden.

Gewitter über Regensburg

Bei Blitzschlag bestand Lebensgefahr. Bäume wurden teilweise entwurzelt und Dachziegel, Äste oder Gegenstände stürzten herab. Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtliche Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen gab es zudem.

Feuerwehr musste 60 Mal ausrücken

Fenster und Türen sollten geschlossen und Gegenstände im Freien gesichert werden. Wer dennoch draußen unterwegs war, sollte Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen halten. Auch die Feuerwehr meldet mittlerweile eine Bilanz zum Unwetter am vergangenen Montag, 1. Juli. Bis 20 Uhr wurden circa 60 Einsätze von der Berufsfeuerwehr Regensburg, den Löschzügen Altstadt, Keilberg, Sallern, Schwabelweis, Weichs, Winzer und den Freiweilligen Feuerwehren Burgweinting, Graß und Oberisling gemeldet, heißt es in der Mitteilung. „Die Kolleginnen und Kollegen mussten ihr ganzes Können und Wissen aufwenden um die vielen verschiedenen Einsätze zu erledigen, denn vom umgestürzten Baum bis hin zur ausgelösten Brandmeldeanlage war alles geboten. Es waren bis zu 100 Einsatzkräfte zeitgleich aktiv.“

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