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Meinung

Gut gemacht, liebe Aktivisten!

Lang hielt sich die Befürchtung, die Future-for-Regensburg-Demo könnte im Chaos enden. Dank der Aktivisten war dem nicht so.
Magdalena Hechtel

Magdalena Hechtel
Magdalena Hechtel

Das befürchtete Chaos ist ausgeblieben – den Demonstranten sei dank. Lang war die Großdemo vom 5. Juli wie ein dunkler Schatten über Regensburg geschwebt. Kundgebungen an neun Orten und eine Menschenkette, die Straßensperrungen erforderlich machen würde – Teile der Altstadtkaufleute und manche Politiker liefen Sturm.

So mancher Autofahrer mag über die Fahrräder bejubelnden Demonstranten geflucht haben. Doch die Verkehrsbehinderungen blieben im zumutbaren Bereich.

Die Stadt bekam kalte Füße und verfügte einen Tag vor der Veranstaltung, dass drei Straßen als Zufahrten zur Altstadt freibleiben müssen – eine Entscheidung, die das Verwaltungsgericht, vor das die Veranstalter gezogen waren, in letzter Sekunde kippte. Zu Problemen führte das nicht.

Zwar waren wichtige Verkehrsadern wegen der Menschenkette zeitweise unpassierbar, wenn sich die Autos weit zurückstauten, öffneten die „Future for Regensburg“-Teilnehmer jedoch freiwillig die Kette und ließen unter Parolen wie „Motor aus“ oder „Niemand hat ein Recht auf SUVs“ Autos passieren.

Kundgebung

1200 Klimaschützer in der Stadt

Mit großer Spannung war die Veranstaltung „Future for Regensburg“ erwartet worden. Viele Bürger zeigten Verständnis.

So mancher Autofahrer mag über die Fahrräder bejubelnden Demonstranten geflucht haben. Doch die Verkehrsbehinderungen blieben im zumutbaren Bereich. Auf Anweisung der Polizei löste sich die Menschenkette pünktlich auf die Minute auf, die Teilnehmer zogen friedlich zum Domplatz. Aus dem dunklen Schatten wurde eine bunte Welle. So müssen Demonstrationen sein.

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