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Politik

IHK will Impulse für Kommunalwahl geben

Fachkräftemangel, Digitalisierung, Mobilität und Energieversorgung – In einer Broschüre fasst die IHK ihre Ideen zusammen.

IHK-Präsident Michael Matt (l.) und Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes wollen der regionalen Wirtschaftspolitik Impulse geben.
IHK-Präsident Michael Matt (l.) und Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes wollen der regionalen Wirtschaftspolitik Impulse geben.

Oberpfalz.Die Industrie- und Handelskammer (IHK) in Regensburg hat eine Broschüre mit Themen für die Kommunalwahl 2020 veröffentlicht. Fachkräftemangel, Digitalisierung, Mobilität, Flächennutzung oder Energieversorgung sind laut Pressemitteilung in den Augen der IHK wichtige Aspekte.

Wenn am 15. März 2020 in den Kommunen der Oberpfalz und des Landkreises Kelheim gewählt wird, dann geben auch die 91 000 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Industrie, Handel und Dienstleistungen ihre Stimme ab, heißt es in der Mitteilung. „In der nächsten Legislaturperiode kommen auf unsere kommunalen Politikerinnen und Politiker große Herausforderungen zu. Angesichts der gegenwärtig trüben konjunkturellen Lage gilt es umso mehr, bei der Wirtschaftspolitik in der Region Weichen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte zu stellen“, sagte der Präsident der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim Michael Matt bei der Vorstellung einer Broschüre, die sich mit konkreten Handlungsfeldern an die Politikerinnen und Politiker in den Rathäusern zwischen Mainburg und Waldsassen, Berching und Waldmünchen richtet.

Wirtschaft kein Selbstläufer

„Kommunale Wirtschaftspolitik ist kein Selbstläufer“, fügte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes hinzu und erinnerte an die Gestaltungsmöglichkeiten und die Verantwortung, die die gewählten Volksvertreter übernähmen.

Helmes und Matt verstehen die Broschüre als Leitfaden und Diskussionsgrundlage über den Wahltermin hinaus. Fachkräftemangel, Digitalisierung, Mobilität, Flächennutzung oder Energieversorgung seien Themen, die jede Gemeinde und jede Stadt im Bezirk der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim beträfen. Darüber hinaus gebe es in den einzelnen Städten und Landkreisen eigene Themen, die aus Sicht der Unternehmen vor Ort auf die Straße gebracht werden müssten – von Verkehrsmaßnahmen über städtebauliche Entwicklungskonzepte hin zum Schul- und Hochschulbau.

Starke Kommune, starke Wirtschaft

„Für eine starke Wirtschaft braucht es starke Kommunen. Wir stehen unseren Politikerinnen und Politikern als Ideengeber und Gesprächspartner hierbei gerne zur Verfügung“, betonte Matt. Die Broschüre wird in den nächsten Wochen an die regionale Politik verteilt.Darüber hinaus laden die regionalen Gremien der IHK vor der Wahl die Kandidatinnen und Kandidaten in verschiedenen Veranstaltungen zur Diskussion.

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