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Verkehr

Im Kumpfmühl staut es sich

Wegen Bauarbeiten der Rewag ist in der Kumpfmühler Straße die linke Fahrbahn gesperrt. Für Autofahrer wird es oft brenzlig.
Von Daniel Steffen

Baustellenbedingt: In der Kumpfmühler Straße müssen die Verkehrsteilnehmer derzeit mit beengten Verhältnissen leben. Foto: Daniel Steffen
Baustellenbedingt: In der Kumpfmühler Straße müssen die Verkehrsteilnehmer derzeit mit beengten Verhältnissen leben. Foto: Daniel Steffen

Regensburg. Erst waren die Markierungen da, dann die Absperrungen – und jetzt ist der Stau allgegenwärtig. Wer etwa in den Morgenstunden oder zur Feierabendzeit in der Kumpfmühler Straße unterwegs ist, muss mit einem deutlich verlangsamten Verkehrsfluss rechnen. Grund dafür sind die Bauarbeiten der Rewag, die seit mehr als einer Woche im oberen Bereich der Kumpfmühler Straße ihre Erdgas-Niederdruckleitungen erneuert. Da diese unterhalb der Straße verlaufen, war es notwendig, den linken Fahrstreifen zu sperren.

Ab Höhe der Kumpfmühler Sparkassen-Filiale wird es deshalb für Autofahrer und Co. eng – und immer wieder geraten Verkehrsteilnehmer in brenzlige Situationen. Ein möglicher Grund liegt darin, dass auf der Hauptverkehrsachse viele auswärtige Autofahrer unterwegs sind, die aufgrund mangelnder Ortskentnisse erst im letzten Augenblick den Fahrstreifen wechseln und dadurch andere Autofahrer gefährden. Hinzu kommt, dass der Straßenverlauf im oberen Bereich der Baustelle unübersichtlich ist und die veränderte Verkehrsführung oft erst spät bemerkt wird.

Baustelle bleibt bis September

Laut Rewag müssen sich die Verkehrsteilnehmer bis voraussichtlich Mitte September gedulden, denn erst dann sei die Maßnahme abgeschlossen, heißt es in einer Mitteilung. Da sich im Baustellenbereich auch die Bushaltestelle Augsburger Straße befindet und regelmäßig Linienbusse in den fließenden Verkehr einbiegen müssen, ist derzeit besondere Vorsicht geboten. Zudem fallen durch die Baustelle mehrere Parkplätze weg, was Kumpfmühler Anwohnern die Stellplatzsuche erschwert.

Am Hofgartenweg zeichnet sich ein baldiges Ende der Bauarbeiten ab. Foto: Daniel Steffen
Am Hofgartenweg zeichnet sich ein baldiges Ende der Bauarbeiten ab. Foto: Daniel Steffen

Unmittelbar an diesen Baustellenbereich angrenzend, ist auch der Hofgartenweg von Leitungsarbeiten betroffen. Dort ist das Baustellen-Bild allerdings ein gewohntes, da die Arbeiten schon seit April im Gang sind. Auch dort erneuert die Rewag ihre Erdgas-Leitungen sowie ihre Trinkwasser-Versorgungsleitungen inklusive Hausanschlüssen. In diesem Fall zeichnet sich ein baldiges Ende der Arbeiten ab: Wie der stellvertretende Rewag-Pressesprecher Nikolaus Sackersdorff auf MZ-Anfrage mitteilt, sind die genannten Maßnahmen in drei Wochen abgeschlossen.

Aktuell gibt es am Hofgartenweg noch stellenweise kleinere Baustellen im Straßenabschnitt des Hofgartenwegs zwischen der Kumpfmühler Straße und Am Mühlbach. Fallen diese weg, wird das nicht nur für den Autoverkehr, sondern auch für den Busverkehr eine Erleichterung sein, schließlich verkehrt die RVV-Linie 10 dort tagsüber alle zehn Minuten.

An der Kreuzung wird es knifflig

Das Ende der Baustellen-Fahnenstange ist damit aber noch nicht erreicht. Laut Sackersdorff fallen in absehbarer Zukunft noch Leitungsarbeiten im stark frequentierten Kreuzungsbereich Kumpfmühler Straße/Simmernstraße/ Hofgartenweg an. Wann diese Arbeiten aufgenommen werden, stehe aber noch nicht fest. Aktuell muss laut Rewag noch geprüft werden, ob eine Vollsperrung der Kreuzung erforderlich oder ob eine Teilsperrung ausreichend ist.

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