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Premiere

In Ankh-Morpork geht die Post ab

Die Theatergruppe St. Anton versucht sich in ihrem neuen Stück an einem Fantasy-Roman aus Terry Pratchetts Scheibenwelt.

„Ab die Post!“ ist die neue Produktion der Theatergruppe St. Anton nach einem Roman über die Scheibenwelt von Terry Pratchett. Foto: Beate Köferl
„Ab die Post!“ ist die neue Produktion der Theatergruppe St. Anton nach einem Roman über die Scheibenwelt von Terry Pratchett. Foto: Beate Köferl

Regensburg.Die Theatergruppe St. Anton, 2017 mit dem Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz ausgezeichnet, bietet in diesem Jahr eine deutsche Erstaufführung. Ab die Post (Originaltitel: Going Postal) beschreibt auf humorvolle Weise das Leben in Ankh-Morpork. Die Geschichte basiert auf einem der berühmten Fantasy-Romanen über die fiktive Scheibenwelt von Terry Pratchett, in der sich der verurteilte Betrüger Moist von Lipwig mit dem Amt als Postministers bestraft wird.

Bei seiner Aufgabe, das marode Postsystem auf Vordermann zu bringen, stößt er nicht nur auf eigentümliche Gestalten, sondern auf ein übermächtiges Kontrollsystem, gegen das er einen scheinbar aussichtslosen Kampf aufnimmt. Trotz aller Absurdität und Fantasterei ist das Stück in seinen Grundfragen hoch aktuell und berührt Fragen unserer Zeit: Wer gewinnt - Wirtschaft oder Staat? Darf der Gute gewinnen, auch wenn ihm ein Diktator hilft? Ist alles erlaubt, wenn das Ergebnis stimmt?

Die Scheibenwelt-Romane des britischen Autors Terry Pratchett (1948-2015) sind Kult, die überbordende Fantasie, ein eigener Kosmos und skurrile Charaktere sind das große Pfund und die Herausforderung zugleich.

Die Theatergruppe St. Anton stellt sich erneut einer großen Aufgabe, unter der Leitung von Stephan Roggenbuck wird mit Hilfe eigens komponierter Musik aus der Feder von Johannes Schädler, sowie mit Kilta Rainprechter als Coach für Tanz und Schauspiel die Fantasywelt erschaffen.

Seit 1982 spielt die Theatergruppe St. Anton jedes Jahr im November, die Genres sind bunt gemischt. Die Gruppe ist in Regensburg und im Landkreis beliebt, jedes Jahr strömen über 2000 Besucher in die Aufführungen. Heuer ist zudem ein besonderes Jahr: Exklusiv für die Theatergruppe öffnet der neue Besitzer Karl Kotz (selbst einmal Mitglied im Ensemble) noch einmal das Antoniushaus, bevor er es mit viel Liebe zum Detail restaurieren und erneuern lassen wird.

Der Spendenerlös der fünf Aufführungen (Premiere am Samstag, dann 16., 21., und 23. November, jeweils 19.30 Uhr, sowie 17. November, 15.30 Uhr) verbleibt in diesem Jahr in der Pfarrei, die gerade den Neubau des Kindergartens in den Angriff nimmt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: www.theatergruppe.net.

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