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Veranstaltung

Infineon illuminiert Rathausfassade

Am Mittwoch feiert Infineon sein Jubiläum mit einem Festakt im Regensburger Rathaus. Vor der Tür gibt es eine Licht-Show.
Von Dagmar Unrecht

Infineon illuminiert am Mittwochabend das Regensburger Rathaus. Dieses Bild stammt vom Testlauf am Tag zuvor. Foto: Spangenberg
Infineon illuminiert am Mittwochabend das Regensburger Rathaus. Dieses Bild stammt vom Testlauf am Tag zuvor. Foto: Spangenberg

Regensburg.Zehntausende Menschen haben die Illumination des Doms anlässlich 150 Jahre Vollendung der Domtürme gesehen. Nun steht eine neue Licht-Show bevor: Am Mittwochabend von 19 bis 22.30 Uhr wird die Fassade des Regensburger Rathauses in künstlerisches Licht getaucht. Hintergrund ist ebenfalls ein Jubiläum: Der Grundstein für Infineon in Regensburg wurde vor 60 Jahren gelegt. Die Stadt Regensburg und der Halbleiter-Spezialist feiern das mit einem Festakt im Historischen Reichssaal.

An den Feierlichkeiten im Saal können allerdings nur geladene Gäste teilnehmen. „Wir wollten aber auch die Bevölkerung Anteil nehmen lassen“, erzählt Infineon-Sprecher Marcus Spangenberg auf Nachfrage. So sei man auf die Idee gekommen, den Regensburger Künstler Ralf Oberleitner ins Boot zu holen.

Immer neue Sequenzen

Am Dienstagabend wurde die Illumination schon mal getestet. Foto: Haala
Am Dienstagabend wurde die Illumination schon mal getestet. Foto: Haala

Oberleitner, der 2013 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Regenburg geehrt wurde, werde die Fassade des Rathauses mit Motiven aus der Stadt Regensburg und mit freien künstlerischen Motiven bespielen– auch aus dem technischen Bereich. Zum Beispiel werden die für Infineon typischen Wafer, jene runden Scheiben, auf denen sich mehrere Chips befinden, in der Licht-Show auftauchen. Logos des Unternehmens, Werbung oder sonstige Hinweise auf den Halbleiter-Spezialisten werden während der Projektion laut Spangenberg aber nicht zu sehen sein.

Jubiläum

Infineon – eine wechselvolle Geschichte

Der Grundstein für Infineon in Regensburg wurde vor 60 Jahren gelegt. Die geplante gigantische Fabrik wäre ein Flop geworden.

Die Licht-Show wird von einem Technikwagen aus gesteuert, in dem sich zwei hochauflösende Beamer befinden. „Dort sitzt der Künstler während der Vorstellung und steuert die Show“, erzählt Spangenberg weiter. Während der dreieinhalb Stunden seien immer wieder neue Sequenzen zu sehen, die Motive würden modifiziert. Bei der Stadt Regensburg sei Infineon mit der Idee zur Lichter-Show auf offene Ohren gestoßen, so Spangenberg weiter.

Der Festakt am Mittwochabend im Historischen Reichssaal im Regensburger Rathaus wird gegen 21 Uhr enden. Dann haben auch die geladenen Gäste Gelegenheit, einen Blick auf die Projektion draußen zu werfen.

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