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Infineon und Stadt arbeiten zusammen

Das Unternehmen und die Stadt Regensburg bündeln im Kampf gegen Corona Kräfte. Die Krisenstäbe tauschen Erfahrungen aus.

Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer mit einem Infineon Schild Foto: Stadt Regensburg/Peter Ferstl
Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer mit einem Infineon Schild Foto: Stadt Regensburg/Peter Ferstl

Regensburg.Infineon Technologies und die Stadt Regensburg: Zwei Organisationen mit fast gleich vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber mit völlig verschiedenen Aufgabengebieten, Einsatzorten und Organisationsformen, haben sich mit einem gemeinsamen Ziel zusammengetan, nämlich dem, wirkungsvoll dem Corona-Virus entgegentreten und die Mitarbeiterschaft schützen.

Mit einem virtuellen Händedruck zwischen Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Jörg Recklies, Sprecher der Betriebsleitung, starten die Stadt und Infineon Regensburg laut einer Pressemitteilung eine auf dem ersten Blick überraschende Zusammenarbeit. Gemeinsam wollen sie den Kampf gegen das Corona-Virus mit ihren unterschiedlichen Kompetenzen aufnehmen und sich dabei gegenseitig unterstützen.

Infineon beschaffte Schutzausrüstung

Jörg Recklies, Sprecher der Betriebsleitung bei Infineon Foto: Infineon
Jörg Recklies, Sprecher der Betriebsleitung bei Infineon Foto: Infineon

Infineon hat als Betreiber des größten Reinraums in Regensburg viel Erfahrung damit, wie man Bauteile vor Verunreinigungen schützt und wie Abläufe diesbezüglich optimiert werden können. Auch in der Beschaffung von Desinfektionsmitteln, Schutzmasken und Schutzkleidung macht dem Halbleiterkonzern keiner so schnell etwas vor. „Diese Know-how und das Material aus unseren Lagern möchten wir denjenigen in der Stadt zur Verfügung stellen, die es aktuell am nötigsten brauchen“, erläutert Jörg Recklies die Beweggründe der Kooperation. 200 Overalls und 1 000 Liter Desinfektionsmittel haben bereits den Einsatzort gewechselt, von Infineon zur Regensburger Berufsfeuerwehr. Von dort aus werden sie an medizinische Einsatzbereiche im Stadtgebiet verteilt.

Krisenstäbe sollen schneller und effizienter reagieren können

Andererseits hat laut der Pressemitteilung kaum eine Einrichtung so viel Erfahrung wie eine Stadtverwaltung, wenn schnell und professionell auf Krisensituationen reagiert werden muss. „Die Krisenstäbe beider Organisationen sollen ihre bisherigen Erfahrungen austauschen, voneinander lernen, um somit schneller und effizienter reagieren zu können“, betont Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer und freut sich, dass ein weltweit agierendes Unternehmen und eine Kommune Seite an Seite stehen. „Hier zeigt sich, dass in Regensburg die Akteure auch in schwierigen Zeiten zusammenhalten und gemeinsam nach Lösungen suchen“, so die Oberbürgermeisterin.

Wettbewerb

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Erst letztes Jahr feierte Infineon in Regensburg sein 60-jähriges Standortjubiläum und unterstrich die wirtschaftliche und gesellschaftliche Vernetzung in der Region. Die aktuelle Zusammenarbeit ist dafür ein gutes Beispiel.

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