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Sport

Bewährungsprobe für den Kunstrasenplatz

Der SSV Jahn weihte bei Dauerregen den Platz am Kaulbachweg ein. Nach dem Segen kickten die Jugendteams munter drauf los.
von Daniel Steffen, MZ

  • Auf dem satten Grün des neuen Kunstrasens absolvierte die Jahn-Jugend ein erstes Training. Fotos: Steffen
  • Einweihung im Dauerregen: Der OB (Mitte) war Herr des Schirms. Foto: Steffen

Regensburg.Jede Menge „Weihwasser“ ergoss sich zur Einweihung des Kunstrasenplatzes am Kaulbachweg. Bei triefendem Dauerregen feierte der SSV Jahn Regensburg gemeinsam mit Diakon Ulrich Wabra und OB Joachim Wolbergs die Segnung des Rasens, der nun den Jugendmannschaften des Vereins zur Verfügung stehen wird.

Diese legten sich am Sonntag trotz des miesen Wetters tüchtig ins Zeug und zeigten dabei – wenn auch unbewusst – die Vorteile eines solchen Kunstrasenplatzes auf: Wenn es auf herkömmlichen Rasenplätzen matscht oder diese wegen Unbespielbarkeit gesperrt werden müssen, ermöglicht der Kunstrasen weiterhin einen Spiel- und Trainingsbetrieb.

„Haben Werte geschaffen“

Für Jahn-Sportchef Dr. Christian Keller, der die Begrüßung vornahm, sind mit dem neuen Rasen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen worden. „Wir haben mit dem Platz die Voraussetzung geschaffen, um professionell trainieren zu können“, sagte Keller.

Der Platz erhält nun den Status eines offiziellen DFB-Nachwuchsleistungszentrums. Auch unter diesem Aspekt seien beim Jahn Werte geschaffen worden, „die Siege und Niederlagen überdauern“. Sein Dank gilt unter anderem dem Sportamt, das bei der Umsetzung des Kunstrasenplatzes sehr geholfen habe. Die Sportstätten-Baufirma „Garten Moser“ lobte er dahingehend, dass sie die Arbeit „sehr gut“ gemacht habe.

Für die finanzielle Unterstützung dankte er Dr. Werner Folger, der die Finanzierung des Kunstrasenplatzes maßgeblich mitgetragen habe.

„Eine Bereicherung für die Stadt“

Die benötigte Summe, die sich jüngeren Angaben zufolge „in einem hohen sechsstelligen Bereich“ ansiedelt, habe vom Verein allein nicht gestemmt werden können, betonte Keller. Aus Sicht von OB Wolbergs ist der Platz „eine Bereicherung für die Sportstadt Regensburg“ – und auch eine Bereicherung für die Schulen, die den Platz mitbenutzen dürfen. Die Rasenanlage sei ein exemplarisches Beispiel dafür, dass beim Jahn nicht nur der Erfolg der ersten Mannschaft im Vordergrund stehe.

Der SSV Jahn weiht den neuen Kunstrasenplatz ein

Von der „U9“ bis zur „U17“ ist der Platz für alle Jugend-Altersklassen beim SSV Jahn Regensburg vorgesehen. Diese sind unter dem Begriff „Jahnschmiede“ zusammengefasst.

Training und Spiele sind sowohl auf dem Groß- als auch dem Kleinfeld möglich. Der Belag wurde in Form eines Rollrasens angebracht. Die Bahnen sind miteinander verklebt. Bricht die Dämmerung heran, kann der Platz mit Flutlicht ausgeleuchtet werden.

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