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Interview

„Jeder kann zu mir kommen“

Der Regensburger Jugendbeirat Marlon Böhm erzählte der Mittelbayerischen, für was er sich engagieren will.
Von Curd Wunderlich

Marlon Böhm wurde zum Jugendbeirat gewählt. Foto: Wunderlich
Marlon Böhm wurde zum Jugendbeirat gewählt. Foto: Wunderlich

Regensburg.Was waren deine Ziele im Wahlkampf und wie willst du diese jetzt umsetzen?

Meine konkreten Hauptziele sind freies WLAN und eine bessere Ausstattung der Jugendzentren. Aber wichtig ist mir vor allem, Ansprechpartner für die Jugendlichen in Regensburg zu sein, weil ich die Arbeit im Jugendbeirat nicht nur für mich machen will. Vielmehr wollte ich schon im Wahlkampf vermitteln, dass nicht nur meine Ziele im Vordergrund stehen, sondern dass jeder, der eine Idee hat, zu mir kommen kann und ich versuchen werde, das zu verwirklichen.

Wie willst du ein konkretes Ziel, wie das freie WLAN, denn genau vorantreiben?

Städte wie München oder Nürnberg haben das bereits an öffentlichen Plätzen, Regensburg muss da nur nachziehen. Und der Jugendbeirat hat Einfluss, wie er zum Beispiel mit dem Handyticket beim RVV bewiesen hat. Und diesen Einfluss will ich nutzen, um dafür zu sorgen, damit Jugendliche freies WLAN haben.

Du hast die zweitmeisten Stimmen gesammelt. Hast du das erwartet oder war das eine Überraschung?

Eigentlich war ich den ganzen Abend total ruhig. Aber als die Ergebnisse bekannt gegeben wurden, habe ich schon gemerkt, wie mein Puls nach oben gestiegen ist. Es war ein wenig ein Schock, weil ich hatte nicht erwartet, dass zwei Freunde und ich die ersten drei Plätze belegen. Das war toll! Ich hatte natürlich vielen Leuten meine Plakate gegeben und viel mit Jugendlichen gesprochen. Das hat offensichtlich viel geholfen.

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