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Johannes Molz sieht die Krise als Chance

Der Regensburger Musiker und Schriftsteller will jetzt in der Corona-Zeit „schreiben, schreiben, schreiben“.

Regensburg.Der Musiker, Produzent, Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Johannes Molz verbringt die Corona-Zeit mit seiner Frau und seinen zwei kleinen Kindern zu Hause. Im „Frei sein und nicht allein“-Video erzählt er: „Da alles weggebrochen ist, mache ich jetzt einen Rückzug ins Private und beschränke mich auf das Schreiben von Büchern und das Produzieren von Musik und Videos.“

Jetzt sei es von Vorteil, dass er gelernt habe, alles selber zu machen. Außerdem sagt er: „Ich sehe eine große Chance darin, mich einfach mal wieder auf das zu konzentrieren, was ich am allerliebsten mache: schreiben, schreiben, schreiben.“

Geboren 1982 in Straubing, hat Johannes Molz seine Kindheit und Jugend zwischen Bücherregal und klassischer Gitarre verbracht. Er studierte Literaturwissenschaft und promovierte 2019 schließlich in Anglistik. Währenddessen arbeitete er als freischaffender Musiker, Lehrbeauftragter und Produzent, komponierte Soundtracks für Dokumentationen (Arte), Werbung (Audi), Computerspiele, Filme („Was Weg is, is Weg“) und das Theater.

2018 erhielt er das Künstlerstipendium der Stadt Regensburg der Prof. Dr. Julius Neumüller-Stiftung sowie den Förderpreis für Regionalsieger des Kompositionswettbewerb zum 100-jährigen Bestehen des Freistaats Bayern (Tarditi.on). Letztes Jahr wurde Molz zudem mit dem Kulturförderpreis der Stadt Regensburg geehrt.

Mit der gemeinsamen Aktion „Frei sein – und nicht allein“ unterstützen Stadt Regensburg, Theater Regensburg und die Mittelbayerische Künstler aus Stadt und Landkreis während der Corona-Krise. Zwischen 5. Mai und 5. Juli präsentiert sich täglich um 19.30 Uhr ein Kunstschaffender in einem Video. Dafür erhält er 500 Euro Unterstützung.

Alle Beiträge von Künstlern der Aktion finden Sie hier.

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