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Musik

„Johnny Firebird“ rockte die Altstadt

Mal hart, mal zart: Beim Bismarckplatzfest in Regensburg war für (fast) alle etwas dabei. Lokalmatadoren zogen am besten.
Von Daniel Steffen, MZ

Den Abschluss am Samstagabend machten die Lokalmatadoren von „Johnny Firebird“. Foto: Daniel Steffen
Den Abschluss am Samstagabend machten die Lokalmatadoren von „Johnny Firebird“. Foto: Daniel Steffen

Regensburg.Auch der Papa durfte mal „ran“. Clemens Matejka, Keyboarder der legendären „Mystic Eyes“, unterstütze seinen Sohn auf dem Bismarckplatzfest nur allzu gern. Dieser, Sänger „Schtifn“, gab sich mit seiner Band Johnny Firebird die Ehre und rockte am Samstagabend, was das Zeug hält. Bei sommerlich-warmen Temperaturen tischten die Regensburger Musiker den Gästen Punkrock mit einem Schuss 70er-Jahre-Feeling auf. Zeitlos, aber in jeden Fall politisch, hatten die Musiker für ihre Zuhörerschaft eine kleine Ansage: Mit dem Song „No more“ etwa trugen sie ihre Botschaft gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit in die Welt. Die Zuschauer nahmen die Botschaft mit Jubel auf und feierten in der Weltkulturerbe-Kulisse gemeinsam mit der Band Party.

Am Samstag traten „The Red Aerostat“ aus Straubing auf. Foto: Steffen
Am Samstag traten „The Red Aerostat“ aus Straubing auf. Foto: Steffen

Am frühen Samstagabend hatte sich die Band „The Red Aerostat“ mit ihrem neuen Album „No way back home“ den Zuschauern präsentiert. Mit ihrer Mischung aus Folk und Rock und Rock begaben sich Christoph und Jospeh Lanzinger, Raphael Hoffmann und Max Pielmeier auf die Mission, sich bei den Regensburger Zuschauern bekannter zu machen.

Ein Lob für die Veranstalterin

Die Straubinger wähnten sich mit der Kulisse zufrieden. „Die Zuschauer haben die Stimmung gut aufgenommen. Wir haben auch viel positives Feedback bekommen. Für uns war es eine sehr schöne Atmosphäre hier“, resümierte Gitarrist Raphael Hoffmann. Ein Lob hatte er auch für Veranstalterin Karin Griesbeck von der „Neuen Filmbühne“ übrig: Das Fest sei „sehr gut organisiert“ gewesen.

In ihrem neuen Album beschreibt die Band authentisch ihren Weg. „Wir wollen uns persönlich wie musikalisch weiterentwickeln, auf Tour gehen, neue Städte kennenlernen“, sagte Raphael Hoffmann. In Regensburg hat die Band bereits auf dem Uni-Campus sowie in der „Alten Mälzerei“ gespielt: Am 5. September gibt es in der „Heimat“ am Römling ein Wiedersehen mit den Musikern. Das Konzert dort beginnt um 20 Uhr.

Ein Stück Jamaica

Reggae und Dancehall vom Feinsten boten am Sonntagnachmittag die „Rootz Radicals“. Frisch vom Festival „Black forest on Fire“ aus dem Schwarzwald gekommen, sorgten die Musiker auf dem Bismarckplatz für Stimmung. „Wir lassen uns für unsere Musik von Jamaica inspirieren“, sagte Gitarrist Christian Moll im Gespräch mit unserem Medienhaus. So sind einige der Bandmitglieder bereits in Jamaica gewesen und haben dort auch mehrere Songs des neuen Samplers „Israel Riddin“ aufgenommen. Moll selbst hat als Austauschstudent aus Kingstown Town, dem „Epizentrum des Reggae“, viele Musikerfahrungen mitgenommen. Der Bandauftritt kam beim Regensburger Publikum sehr gut an, viele Gäste tanzten zu den Rhythmen der Musiker aus der Oberpfalz und Niederbayern ab.

Auf dem Fest vertreten waren auch die Sozialen Initiativen, die sich auf dem Bismarckplatz mit Ständen sowie einer Hüpfburg und einem Schachspiel präsentierten.

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