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Keilberger Schüler liefen für guten Zweck

Die Grundschule fördert mit ihrem Spendenlauf ein nachhaltiges Energieprojekt in Kamerun. Die Schüler fanden viele Unterstützer.
Von Daniel Steffen

Runde für Runde legten die Keilberger Grundschüler für ihr Projekt in Kamerun zurück. Foto: Steffen
Runde für Runde legten die Keilberger Grundschüler für ihr Projekt in Kamerun zurück. Foto: Steffen

Regensburg.Sie liefen für einen guten Zweck: Die 48 Buben und Mädchen der Grundschule Keilberg beteiligten sich am Schul-Spendenlauf unter dem Motto „Laufen für Loius“. Sinn der Aktion war, dass ein möglichst hoher Betrag für ein Projekt zusammenkam, das die Energieversorgung in Kamerun unterstützt. Dieses hat zum Ziel, mit umweltfreundlichen Technologien „den Lebensstandard der ländlichen Bevölkerung in Entwicklungsländern nachhaltig zu verbessern“.

Loius, nachdem die Veranstaltung benannt wurde, ist ein Einheimischer und wird das Vorhaben in Kamerun umsetzen. Vorgesehen ist, dort aus vorhandenen Materialen eine Turbine zur Stromerzeugung zu bauen. Die Turbine soll durch fließendendes Wasser betrieben werden und die Menschen mit Elektrizität versorgen.

Damit dieses Vorhaben bald umgesetzt werden kann, legten sich die Schüler mächtig ins Zeug und legten beeindruckend viele Runden zurück. Kurz zuvor hatten sie sich bei einem gesunden Frühstück gestärkt und bei einem kurzen Aufwärmtraining mitgemacht. Die Lehrer hatten ein Auge darauf, dass auch alle Teilnehmer „gut verpackt“ waren, schließlich waren bei den frostigen Temperaturen eine dicke Jacke und eine Mütze erforderlich.

Beteiligt an der Aktion waren auch 13 Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule. Sie belegen den Studiengang „International Relations and Management“ und halfen den Schülern bei der Vorbereitung und der Durchführung des Laufs und zählten zudem fleißig die Runden. Denn diese sind ausschlaggebend dafür, wie viel Geld nun in den Spendentopf kommt. Viele Kinder hatten Sponsoren gefunden, die pro erlaufener Runde einen bestimmten Betrag spendeten. In anderen Fällen hatten sich die Projekt-Unterstützer dazu entschlossen, einen Pauschalbetrag zu spenden – unabhängig von der Rundenzahl.

Zumeist waren es Familienmitglieder, die als Sponsoren geworben werden konnten – und Einzelbeträge bis zu 80 Euro zeugten von einer großen Spendenbereitschaft unter den Keilbergern. Koordiniert wird die Aktion über den Verein „Green Step“, der es sich zum Ziel gemacht hat, mit umweltfreundlichen Technologien „den Lebensstandard der ländlichen Bevölkerung in Entwicklungsländern nachhaltig zu verbessern“.

Um über das Vorhaben im Bild zu sein, gab es auf dem Schulgelände in einer Holzhütte einen Infostand. Dort bewirteten die Studenten die Gäste der Aktion gegen eine kleine Spende mit Kaffee und Kuchen. Die kleine Holzhütte hatte das Unternehmen Walhalla-Kalk ermöglicht, das durch Werksleiter Wolfgang Wegner vertreten war.

Rund um die Aktion

  • Runden: Die Runden von 150 Metern Länge wurden auf dem Schulhof gelaufen. Binnen 30 Minuten konnte jeder Schüler so viele Runden laufen, wie er wollte.

  • Nikolaus: Im Anschluss an den Lauf überraschte der Nikolaus samt seinem Geleit die Kinder.

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