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Keine Zwischenfälle bei Demonstrationen

Vor allem am Samstag gab es viele Kundgebungen in Regensburg. Es ging um die Corona-Pandemie – aber auch um den Klimaschutz.

  • Den Auftakt zum Demo-Wochenende in Regensburg machte "Fridays for Future" mit einer Kundegebung zum Kohleausstieg. Foto: Fridays for Future
  • Der andere Alltag in Corona-Zeiten: Demonstrationen wie die Versammlung „gegen jeden Antisemitismus“ auf dem Rathausplatz Foto: altrofoto.de Foto: altrofoto.de/Uwe Moosburger

Regensburg.Am gesamten Wochenende gab es wieder Demonstrationen in der Regensburger Altstadt. Bereits am Freitagnachmittag gab es eine Aktion von „Fridays for Future“.

Das Bündnis traf sich am Neupfarrplatz und protestierte gegen den derzeit anvisierten Zeitplan des Kohleausstiegs der Bundesregierung. „Leider hat die Regierung noch immer nicht verstanden, dass wir mit der der Klimakrise keine Kompromisse eingehen können. Wir müssen bis 2030 endgültig aus der Kohle aussteigen“, fordert „Fridays for Future“-Aktivistin Franziska Pletl.

Auf dem Neupfarrplatz wurde am Freitagnachmittag für einen schnellen Kohleausstieg gehüpft.
Auf dem Neupfarrplatz wurde am Freitagnachmittag für einen schnellen Kohleausstieg gehüpft. Foto: Fridays for Future

Ferdinand Klemm von Fridays for Future kritisierte die geplante Zahlungen an Kraftwerksbetreiber: „Es kann nicht sein, dass Kohlekonzerne in Milliardenhöhe dafür entschädigt werden, dass sie ein bisschen früher aufhören müssen, unsere Zukunft zu verheizen. Die Kohleindustrie wird künstlich am Leben gehalten und der Ausbau von Erneuerbaren Energien dadurch bewusst verzögert.“

Meinung

Die Klimakrise ist noch größer

Gegen den Klimawandel hilft keine Impfung, sondern nur sozial-ökologisches Umsteuern. Es braucht mehr „ökologischen Wumms“.

Am Samstag wurde zunächst auf dem Haidplatz für Akzeptanz, Toleranz und Gleichberechtigung von allen sexuellen Orientierungen geworben. Am Nachmittag gab es dann gleich mehrere Versammlungen an verschiedenen Plätzen in der Innenstadt. Hier traten unter anderem Kritiker der Corona-Beschränkungen auf.

Aktion

Regensburg wird zur Demo-Hochburg

In der Domstadt sind zahlreiche Protestaktionen angemeldet. Die Polizei bereitet sich vor, bleibt aber dennoch ruhig.

Als Reaktion gab es auf dem Neupfarrplatz eine Gegendemonstration der Initiative gegen Rechts, die sich gegen die „verschwörungsideologischen Kundgebungen gegen eine angebliche Corona-Diktatur“ richtete.

Wie die Mittelbayerische von der Polizei am Samstag in einer ersten Zwischenbilanz erfuhr, gingen alle Veranstaltungen friedlich über die Bühne. Es gab keinerlei Zwischenfälle.

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