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Sport

Kinder durften mit EVR-Profis aufs Eis

600 Mädchen und Buben kamen zum Kids Day der Eisbären. Sie buhlten um den Puck oder unternahmen erste Gehversuche auf Kufen.
Von Daniel Steffen

Eishockey zum Kennenlernen: Der Kids Day des EVR und der Eisbären Regensburg in der Donau-Arena war höchst gefragt. Foto: Daniel Steffen
Eishockey zum Kennenlernen: Der Kids Day des EVR und der Eisbären Regensburg in der Donau-Arena war höchst gefragt. Foto: Daniel Steffen

Regensburg.Für einige der Kinder waren es die ersten Laufversuche auf dem Eis – und diese sind sichtlich geglückt. Dank der Hilfe von Bärnie, dem Maskottchen der Eisbären Regensburg, glitt auch die zweijährige Marie sicher über das Eis, ohne auf die Nase zu fallen. Das war schön und zum Entzücken der Zuschauer, die die Kinder hinter der Bande in der Donau-Arena beobachteten. Andere Kinder, vor allem die größeren, waren schon ein wenig weiter und übten sich im Umgang mit dem Eishockeyschläger. Die Profis von den Eisbären halfen ihnen dabei und buhlten auf dem Eis spaßeshalber um den Puck.

An die 600 Kinder waren beim „Kids Day“ des EVR und der Eisbären mit von der Partie. Eisbären-Marketingmanagerin Valerie Fischer sagte: „Wir haben hier unter anderem Schüler von der Grundschule der Domspatzen, der Kreuzschule, der Grundschule Burgweinting und vom Sallerner Berg. Auch vom VKKK Ostbayern und vom Armin-Wolf-Laufteam sind Kinder mit dabei.“

Stadionsprecher demonstrierte die richtige Haltung

Manuel, 11 Jahre: „Eishockey macht mir viel Spaß, weil es ein Teamsport ist und weil es immer wieder Situationen gibt, in denen du andere Spieler crashen kannst.“ Foto: Daniel Steffen
Manuel, 11 Jahre: „Eishockey macht mir viel Spaß, weil es ein Teamsport ist und weil es immer wieder Situationen gibt, in denen du andere Spieler crashen kannst.“ Foto: Daniel Steffen

Hintergrund der Aktion war, die „schnellste Mannschaftssportart der Welt“ einfach mal auszuprobieren und auf sich wirken zu lassen. Freilich machten auch diejenigen Kinder mit, die bereits Eishockey spielen, zum Beispiel beim EVR oder dem SWC Regensburg. Worauf es beim Eislaufen und beim Eishockey ankommt, erfuhren die Mädchen und Buben aus erster Hand – zum Beispiel von Claus Pirkenseer, dem Stadionsprecher der Eisbären. „Ich will heute einfach mal den Kindern zeigen, wie sie richtig auf dem Eis stehen“, sagte er. Keinesfalls solle man gerade stehen, sondern leicht in die Hocke gehen und sich vorbeugen, riet er und führte diese Haltung den Kindern vor. „Dann geht das mit dem Eislaufen ganz von alleine.“ Wer sich indes kerzengerade auf dem Eis bewege, dem drohe die Gefahr, auf den Hinterkopf zu fallen.

Pirkenseer selbst spielt schon seit den 90er-Jahren Eishockey. „Es ist die Geschwindigkeit des Sports, die mich so fasziniert“, sagte er. Und natürlich gefalle ihm Eishockey auch als Teamsport, der „viel intensiver als Fußball“ sei. Trotzdem möge er beide Sportarten sehr, verriet Pirkenseer.

Nachwuchs unternahm erste Sprünge auf dem Eis

Carolin, 8 Jahre: „Eishockey ist ein Teamsport, das gefällt mir sehr gut. Man muss auf dem Eis immer schnell laufen und kann andere Spieler checken.“ Foto: Daniel Steffen
Carolin, 8 Jahre: „Eishockey ist ein Teamsport, das gefällt mir sehr gut. Man muss auf dem Eis immer schnell laufen und kann andere Spieler checken.“ Foto: Daniel Steffen

Auch andere Fertigkeiten konnte man am Sonntag erlernen – etwa, wie man Pässe spielt oder wie man am besten mit den Kufen bremst. Zudem entlockten Spieler und Betreuer den Kindern kleinere Sprünge auf dem Eis: Es galt, über kleine Hindernisse zu springen, was dem Nachwuchs auch gut gelang. Sogar an die kleinen „Zocker“ hatten die Veranstalter gedacht. Diese konnten sich virtuell beim Eishockey amüsieren und traten an der Spielekonsole gegeneinander an.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Spiel der „Jung-Eisbären“ sowie die spätere Oberliga-Partie der Eisbären. Diese setzten sich mit 2:1 gegen den EV Füssen durch und erfreuten sich auch dank der „kleinen“ Gäste eines Zuschauerrekords für diese Saison: Insgesamt verfolgten die Partie 2279 Zuschauer.

Lauflernschule stellte sich vor

Aufmerksam auf sich machte am Sonntag die Lauflernschule des EV Regensburg. An einem Stand, der hinter dem Torbereich aufgebaut war, konnten die Kinder viel Wissenswertes erfahren. So finden die Kurse der Lauflernschule jeden Montag von 15 bis 15.45 Uhr und jeden Freitag von 16.40 bis 17.30 Uhr in der Donau-Arena statt. Die Möglichkeit zu einem kostenlosen Schnuppertraining ist permanent gegeben. Teilnehmen, so teilt der EV Regensburg mit, können Kinder von vier bis neun Jahren.

Jordan, 5 Jahre: „Ich finde, dass Eishockey eine tolle Sportart ist, weil man Tore schießen und den Mitspielern zupassen kann. Der Puck ist sehr schnell und das gefällt mir richtig gut.“ Foto: Daniel Steffen
Jordan, 5 Jahre: „Ich finde, dass Eishockey eine tolle Sportart ist, weil man Tore schießen und den Mitspielern zupassen kann. Der Puck ist sehr schnell und das gefällt mir richtig gut.“ Foto: Daniel Steffen

Julia Corres ist sowohl Trainerin der Laufschule als auch bei der U7 des EV Regensburg. Sie sagt: „Ein Einstieg in die Laufschule ist jederzeit möglich. Ziel ist, die Kinder in die Eiskunstlauf-Hobbygruppe oder in die Jugend des EVR zu integrieren.“ Mitgebracht werden müssen Schlittschuhe, Helm und Handschuhe. Sind keine Schlittschuhe vorhanden, kann man diese sich auch in Tom‘s Sportshop in der Donau-Arena gegen eine kleine Gebühr ausleihen. Aktuell sind rund 20 Kinder in der Laufschule aktiv.

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