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Freizeit

Klettern geht auch ohne Seil und Gurt

Im Ferienprogramm der Stadt wird auch „Bouldern“ angeboten. Bürgermeister Gerhard Weber besuchte die jungen Kletterer –und zeigte sich beeindruckt.
Von Christine Elsche, MZ

Betreuerin Sarah Kemether erklärt Bürgermeister Gerhard Weber die Kletteranlage. Foto: Volpert

Regensburg. „Bouldern“ heißt der Trendsport, den mehrere Kinder bei einem Schnupperkurs der Stadt Regensburg ausprobieren durften. „Bouldern“ bedeutet das Klettern ohne Seil und Gurt in einer sicheren Absprunghöhe. Dicke Schaumstoffmatten dämpfen die Landung auf dem Boden. Abgeleitet ist der Name vom englischen Wort „boulder“, was übersetzt „Felsblock“ bedeutet. Stattgefunden hat der Kurs, der unter professioneller Anleitung durchgeführt wurde, in der Boulderwelt im Gewerbepark.

Die Kinder hatten sichtlich Spaß, mit Hilfe ihrer Füße und Hände die unterschiedlichen Parcours auszuprobieren. Dabei durften sie stets nur die Griffe von einer Farbe verwenden. Die Teilnehmer des Schnupperkurses konnten zwischen einer Ritterburg, einer Märchenwelt oder einer Weltkugel als Kletterparcours wählen. Die Betreuer Sarah Kemether und Bernhard Leibold überwachten jeden Schritt der Kleinen, um professionelle Tipps zu geben und um Unfälle zu vermeiden. Bürgermeister Gerhard Weber, der zum Besuch vorbei gekommen war, zeigte sich davon beeindruckt, was die Kinder in der kurzen Zeit schon gelernt haben. Die Kinder führten ihm und den anwesenden Eltern stolz ihre Kletterkünste vor.

Der „Boulderkurs“ ist einer der Sportkurse, die jedes Jahr von der Stadt angeboten werden. Die Kinder konnten zwischen einem eintägigen Schnupperkurs oder einem mehrtägigen Kompaktkurs wählen.

Neben dem „Bouldern“ gibt es für Kinder und Jugendliche auch Snowboardkurse, einen Rugbykurs, Eislaufen für Anfänger oder auch Tanzkurse. Die Angebote der Stadt Regensburg sind auf das jeweilige Alter zugeschnitten. Angesprochen fühlen dürfen sich alle Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren.

„Wir wollen den Kindern auch in den Ferien eine Alternative zum Fernsehschauen und Computerspielen bieten“, erklärte Weber. Außerdem könnten die Teilnehmer wegen der niedrigen Preise neue Sportarten ausprobieren. Alle Kurse der Stadt im Überblick gibt es hier.

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