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Beschluss

Knappe Mehrheit für bessere Radroute

Die ÖDP hatte eine bessere Anbindung im Regensburger Westen entlang der Bahnlinie gefordert. Jetzt prüft das die Verwaltung.

Die Verwaltung prüft nun, wie und unter welchen Bedingungen die Netzlücke für eine Radwegeverbindung zwischen Lilienthalstraße und der neuen Sinzinger Fahrradbrücke erfolgen kann. Symbolfoto: Kara/stock.adobe.com
Die Verwaltung prüft nun, wie und unter welchen Bedingungen die Netzlücke für eine Radwegeverbindung zwischen Lilienthalstraße und der neuen Sinzinger Fahrradbrücke erfolgen kann. Symbolfoto: Kara/stock.adobe.com

Regensburg.Lange dauerte die Diskussion zum ÖDP-Antrag „Radweg entlang der Bahnlinie nach Westen“ in der Sitzung des Planungsausschusses am Donnerstag, 28. Februar. Zwar erläuterte die Verwaltung, dass eine Radroute entlang der Bahnlinie zwischen Dechbettener Brücke und Prüfeninger Schlossstraße laut ihrer Prüfung nicht möglich sei. Dennoch ging die Debatte mit einem positiven Konsens zu Ende, heißt es in einer Pressemitteilung der ÖDP.

Als Reaktion auf die Diskussion veränderte die ÖDP-Fraktion ihren Antrag. Nun hat die Verwaltung den Auftrag, dem Stadtrat aufzuzeigen, wie und unter welchen Bedingungen die Netzlücke für eine Radwegeverbindung zwischen Lilienthalstraße und der beschlossenen neuen Sinzinger Fahrradbrücke erfolgen kann. Derzeit endet der Radweg in Richtung Westen beispielsweise am Prüfeninger Bahnhof. Zudem sollen die bisher unbefriedigenden Querungsmöglichkeiten an der Kirchmeierstraße (z.B. Drückampel an der Dechbettener Brücke) optimiert werden.

Mit dem Fahrrad dem Stau entgehen

„Es geht uns ja im Grundsatz darum, dass das Fahrrad als wichtiges Verkehrsmittel in allen Planungen berücksichtigt wird. Da ist es leider eine vertane Chance, wenn eine schnelle Wegeführung entlang der Gleise nicht möglich ist. Umso mehr freut es mich, wenn die Notwendigkeit einer guten Verbindung nach Westen erkannt und nach Alternativen gesucht wird. Eine gute Radverkehrsanbindung wird, im Zusammenhang mit der Sinzinger Brücke, für Einpendler aus dem Landkreis eine staufreie Alternative sein!“, bemerkt Astrid Lamby, die den Antrag initiiert hatte.

Diesem Prüfauftrag stimmte die Hälfte der Ausschussmitglieder (ÖDP, Linke, CSU, Dr. Tobias Hammerl und Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer von der SPD) zu. Die übrigen Vertreter der bunten Koalition aus SPD, Grünen, Freien Wählern und FDP lehnten eine derartige Prüfung ab.

Knappes Ja für den geänderten Antrag

Benedikt Suttner, der den Antrag im Planungsausschuss für die ÖDP-Fraktion vertrat, zieht ein positives Fazit: „Es war eine intensive Diskussion, in der erneut von verschiedensten Seiten die wichtige Bedeutung eigener attraktiver Radrouten für eine Regensburger Verkehrswende betont wurde. Dass am Ende durch die Zustimmung von Vertretern verschiedenster Fraktionen eine Mehrheit zustande kam, zeigt, dass das Kollegialorgan Stadtrat funktioniert. Ich danke an dieser Stelle der Bürgermeisterin für ihr klares Ja zu diesem Verwaltungsauftrag.“ Dank dieser Einzelstimme der Bürgermeisterin stimmte die denkbar knappste Mehrheit des Ausschusses für eine Prüfung der Verbesserung der Radwege nach Westen.

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