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Braukunst

Kneitinger: neue Halle, neues Bier

Die Brauerei hat in Regensburg eine neue Lagerhalle gebaut. Ein neues Bier wurde zu Ehren von Johann Kneitinger gebraut.
von Tino Lex

Braumeister Albert Kellner, Michael Naumann (Vorsitzender Stiftungsrat), Pfarrer Martin Müller, Max Gradl (Stiftungsrat), Dr. Rudolf Dobmeier (Stiftungsrat) und Geschäftsführer Martin Sperger. Foto: Tino Lex
Braumeister Albert Kellner, Michael Naumann (Vorsitzender Stiftungsrat), Pfarrer Martin Müller, Max Gradl (Stiftungsrat), Dr. Rudolf Dobmeier (Stiftungsrat) und Geschäftsführer Martin Sperger. Foto: Tino Lex

Regensburg.Kneitinger ist gelebte Tradition. Andere Brauereien wären längst aus der engen Innenstadt geflohen. Kneitinger macht die Not zur Tugend und lässt mitten in ihrem kleinen Betriebshof eine neue Lagerhalle entstehen und sich etwas kosten.

„Zahlen möchte ich keine nennen, aber sechsstellig war es schon“, sagte Geschäftsführer Martin Sperger bei der feierlichen Segnung der Halle durch Pfarrer Martin Müller. Eingeladen zu dieser kleinen Feier waren neben dem Stiftungsrat die Nachbarn, die in den zurückliegenden Monaten einiges an Baulärm und Behinderungen erleiden mussten. Bei einer guten Brotzeit und einem hellen Kneitinger waren aber diese Leiden schnell vergessen.

Ein Helles vom Kneitinger

Stichwort helles Kneitinger: Pils gibt es ja bereits. Jetzt aber wurde zu Ehren des 120. Geburtstages von Johann Kneitinger III. ein neues Bier eingebraut - ein Helles. Braumeister Albert Kellner und sein Team haben hier lange „getüftelt“, um dieses neue Bier schmackhaft zu machen - es scheint gelungen. Denn namhafte Bierkenner, vor allem diejenigen, die gerne Helles trinken, wie der Wirt vom Kneitinger Mutterhaus am Arnulfsplatz, Mathias Reichinger, waren von den Kostproben begeistert. „Wir haben 120 Hektoliter eingebraut. Derzeit gibt es das Bier nur in Fässern. Ob es zu einer Flaschenabfüllung kommen wird, werden unsere Kunden entscheiden“, erklärte der Geschäftsführer.

Am 3. August gibt es Geschenke

Damit es ein repräsentatives Ergebnis gibt, können die Kunden am 3. August, dem 120. Geburtstag von Johann Kneitinger III. in allen Brauereigaststätten bei Bestellung eines Hauptgerichts eine Halbe des neuen Kneitinger Bieres für 1,20 Euro haben - „quasi für lau“, wie es Sperger ausdrückte. Pfarrer Martin Müller indes betonte in seiner Segnungsrede: „Alles ist gut, wenn es von Gott kommt. Nichts ist verwerflich, wenn es mit Dank genossen wird.“ Mit Dank wurde dann auch die Brotzeit und das Bier angenommen.

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