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Charity

Kunst und die Hilfe eines Engels

In der Gärtnerei Hauner in Lappersdorf eröffnet am 22. und 23. November die „Himmelspost“ und der „Kunstpfad“ lässt staunen.
Von Angelika Lukesch, MZ

  • OB Joachim Wolbergs (2. v. l.) bewundert die Werke der Künstler. Foto: Lukesch
  • So sieht die „Himmelspost“ der Charity Art Group aus: (v. l.) Gerhard und Elisabeth Hauner, Joachim Wolbergs, Rita Dendorfer, Christina Dendorfer, Karl-Heinz Weiß vom Thomas Wiser Haus und Richard Scheuerer. Foto: Lukesch

Regensburg.Die Weihnachtsaktion der Charity Art Group Regensburg hat Tradition. Vor rund acht Jahren gründete Rita Dendorfer diese in künstlerischer wie auch humanitärer Weise tätige Gruppe, die im August 2009 ein gemeinnütziger Verein wurde und seitdem sehr erfolgreich tätig ist. Ausgegangen von einer Handvoll Gründungsmitgliedern ist die Charity Art Group (CAG) mittlerweile auf 100 Mitglieder angewachsen. Das Ehepaar Elisabeth und Gerhard Hauner stellte in all den Jahren ihre Gärtnerei als Veranstaltungsort für die Aktion CAG zur Verfügung.

Auch in diesem Jahr wird eine „Himmelspost“ geöffnet, in der ein richtiger Engel mit blonden Haaren (Christina Dendorfer) „arbeitet“. Am 22. und 23. November ab 14 Uhr können Kinder in der Gärtnerei Hauner einen Brief ans Christkind schreiben und ihn beim Engel abgeben. Der befördert ihn dann zum Christkind, das jedem einzelnen Kind antworten wird.

Hilfe für Villa Kunterbunt

Im Mittelpunkt der diesjährigen CAG-Kunstaktion steht heuer ein Kunstpfad, der durch die Gärtnerei führt und an dem 16 Künstler ihre Arbeiten zum Verkauf anbieten. Mit dieser Aktion wird die Villa Kunterbunt unterstützt, eine Einrichtung für Kinder des Thomas Wiser Hauses in Regenstauf.

Zur Eröffnung des Kunstpfads erschien Oberbürgermeister Joachim Wolbergs, der die Schirmherrschaft für die Charity Art Group-Kunstaktion übernahm. Er dankte den Aktiven für ihr Engagement, allen voran Rita Dendorfer, die hinter dieser Initiative steht. „Was die Charity Art Group leistet, ist wirklich segensreich“, sagte Wolbergs. Mit den Geldern, die mithilfe von Kunst erwirtschaftet würden, werde Kinder- und Jugendhilfe betrieben. Damit gebe man denen eine Chance, die sich selbst noch nicht helfen könnten. Auch dem Ehepaar Hauner dankte er: „Leute wie Sie braucht es. Daran kann man aber auch sehen, dass es in unserer Gesellschaft nicht allen immer nur ums Nehmen geht.“

Richard Scheuerer, Mitglied der Charity Art Group, lobte ebenfalls Rita Dendorfer als „Motor und Energieträger“ der CAG. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass möglichst viele Besucher den Kunstpfad besuchen und vielleicht das eine oder andere Stück kaufen mögen.

Kreativ und sozial engagiert

„Wir möchten Impulse geben für den Austausch kreativen Schaffens und gleichzeitig ehrenamtliches, soziales Engagement fördern“, sagte Scheuerer. „Wir freuen uns sehr auf neue kreative Köpfe, offene Ohren und tatkräftige Hände, denn nur durch Begeisterung und ehrenamtliches Engagement kann unser Unternehmen gelingen.“

Wer den Kunstpfad begeht, macht sich auf eine Reise durch eine Vielfalt künstlerischer Ausdrucksweisen: Von Malerei in unterschiedlichen Techniken, Collagen, Skulpturen bis zur Seidenmalerei gibt es viel zu bewundern.

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