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Organisation

„Leichte Sprache“ wirbt mit neuem Heft

Das Netzwerktreffen „Leichte Sprache Bayern“ fand in Regensburg statt. Im Moment bekommen die meisten Prüfer noch kein Geld.
Von Sags einfach-Reporterin Stefanie Bergmann

An dem Netzwerktreffen „Leichte Sprache Bayern“ nahmen Übersetzer und Prüfer für Leichte Sprache teil. Foto: Christine Allgeyer
An dem Netzwerktreffen „Leichte Sprache Bayern“ nahmen Übersetzer und Prüfer für Leichte Sprache teil. Foto: Christine Allgeyer

Regensburg.Das Netzwerktreffen „Leichte Sprache Bayern“ fand kürzlich in Regensburg statt. Dort trafen sich Vertreter aus allen Büros für Leichte Sprache in Bayern. Diese arbeiten im „Netzwerk Leichte Sprache Bayern“ zusammen. An dem Treffen nahmen Übersetzer und Prüfer für Leichte Sprache teil. Das Treffen hatte diesmal Sebastian Müller vom Büro für Leichte Sprache Regensburg mit seinen Mitarbeiterinnen organisiert.

Stark durch gemeinsamen Auftritt

Frank Reinel, der Inklusionsbeauftragte der Stadt Regensburg, und Bertin Abbenhues von der Katholischen Jugendfürsorge begrüßten alle Teilnehmer. Nachdem Herr Müller das Programm vorgestellt hatte, übernahm Christine Borucker vom Büro in Augsburg die Moderation der Veranstaltung. Sie betonte, dass es sehr wichtig ist, dass viele Menschen Mitglied im Netzwerk „Leichte Sprache“ sind. Zusammen können sie ihre Meinung vertreten und mit Politikern sprechen. Daraufhin hatten die Anwesenden die Idee, in den Städtetagen und in den Bezirkstagen für „Leichte Sprache“ zu werben. Dazu soll ein Brief an Politiker geschrieben werden. Danach stellte Frau Borucker die wichtigsten Neuigkeiten aus dem Netzwerk „Leichte Sprache“ vor. Es soll bald eine Ausbildung für Prüfer geben. Sie können dann die Ausbildung zur „Fachkraft für Leichte Sprache“ machen. Im Moment bekommen die meisten Prüfer kein Geld für ihre Arbeit. Dies soll mit der Ausbildung geändert werden.

Nach der Mittagspause konnten die Prüfer an einer Domführung in Leichter Sprache teilnehmen, die bei allen sehr gut ankam. Währenddessen sprachen die Übersetzer miteinander über verschiedene Themen. Zum Beispiel wurden neue Regeln für die Prüferschulungen und für die Übersetzerschulungen besprochen. Es wurde auch überlegt, welche Schulungen das Netzwerk „Leichte Sprache“ zusätzlich noch anbieten kann. Vorgeschlagen wurden zum Beispiel die Themen „Leichte Sprache im Internet“ oder „Sprechen in Leichter Sprache“.

Nächstes Treffen in Basel geplant

Danach wurde das nächste Netzwerktreffen in Basel besprochen. Viele Büros aus Bayern wollen dort hinfahren und die Interessen des Netzwerks „Leichte Sprache Bayern“ vertreten. Anschließend wurde über Fördermöglichkeiten für Leichte Sprache gesprochen. Es ist wichtig, Leute zu finden, die die Leichte Sprache mit Geld unterstützen wollen.

Die Büros stellten fest, dass bisher nur wenige Aufträge aus ihren Regionen kommen. Es kam auch der Vorschlag, für mehr Werbung ein Heft über die Büros für Leichte Sprache in Bayern zu machen. Dieses Heft soll 2018 fertig werden. Im Februar oder März soll bereits das nächste Treffen des Netzwerks „Leichte Sprache Bayern“ stattfinden.

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