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MZ-Club

Lichterzauber im Schloss Thurn und Taxis

Der Romantische Weihnachtsmarkt hatte Generalprobe. Die Leser der Mittelbayerischen tankten Glückshormone.
Von Heinz Klein

Die Leser der Mittelbayerischen strömten zum MZ-Club-Tag auf dem Romantischen Weihnachtsmarkt im Schloss. Foto: Steffen
Die Leser der Mittelbayerischen strömten zum MZ-Club-Tag auf dem Romantischen Weihnachtsmarkt im Schloss. Foto: Steffen

Regensburg.Die Ungeduldigsten standen schon vor 12 Uhr mittags in kleinen Schlangen vorm Eingang ins Schloss. Elf Monate Weihnachtsmarkt-Entzug sind ja auch hart. Und als dann Punkt 12 der Romantische Weihnachtsmarkt öffnete, strömten die MZ-Club-Mitglieder hinein in die romantische Vorweihnachtsidylle. Keine fünf Minuten später gingen schon die ersten Knackersemmeln, Fleischlaberl und Rahmfleckerl über die Tresen.

Der Romantische Weihnachtsmarkt, der ja erst mit Einbruch der Dunkelheit so richtig romantisch wird, füllte sich schnell mit gut gelaunten und entspannten MZ-Lesern. Ganz relaxed knabberten zwei Alpakas am Fürstlichen Rasengrün und schauten hin und wieder hinüber zu dem Stand, an dem die Mützen, Schals und Pullis aus ihrer Wolle hängen. Die netten Tierchen kommen aus dem Bayerischen Wald. Man kann mit ihnen sogar wandern, erzählt ein Taferl.

Ein Video vom MZ-Clubtag auf dem Weihnachtsmarkt sehen Sie hier:

Hunderte Besucher beim MZ-Clubtag am Romantischen

Sehr schön, aber mit einem Alpaka über den Weihnachtsmarkt wandern, das wird dann wahrscheinlich bald sehr eng. Das bestätigten auch Claudia und Michael Gräßl. „Jetzt kommt man noch gut an die Stände hin und kann alles in Ruhe anschauen“ sagten die beiden MZ-Club-Mitglieder.

Oben Austern, unten zrissne Sau

Mittags brannten schon viele Holzfeuer. Herrlich, den würzigen Rauch zu schnuppern. Das erste Holzofenbrot wanderte schon in Einkaufsbeutel. „Das ist eine unglaubliche Vielfalt hier, und der Markt ist kulinarisch überragend“, strahlte Herbert Fichtl aus Brennberg. Der hat Freunden aus Rheinlandpfalz so vom Romantischen Weihnachtsmarkt vorgeschwärmt, dass die extra mit dem Bus kommen.

Bilder vom romantischen Weihnachtsmarkt sehen Sie hier:

MZ-Clubtag: Besucher genießen Weihnachtsmarkt

Schon ist an allen Ständen richtig was los, nur bei Michael Janker im Champagner-Pavillon hoch überm Markttrubel ist noch Ebbe. Gleich zum Start trinkt noch keiner einen Moët & Chandon Rosé Brut Impérial. „Das kommt später, so ab 15 Uhr geht das los“, weiß Michael Janker. Und er ist ja auch nicht alleine. Dutzende von Austern Fine de Claires NR2 leisten ihm da oben Gesellschaft.

Deon Müller hat uralte hölzerne Bierkistl liebevoll restauriert und zu neuem Leben erwckt.  Foto: klein
Deon Müller hat uralte hölzerne Bierkistl liebevoll restauriert und zu neuem Leben erwckt. Foto: klein

Rustikaler ist‘s im Innenhof des Schlosses, wo schon überall gemampft wird. Bei Patrick Pinzinger aus Roding gibt‘s „zrissne Sau“. „Pulled Pork“ sagen die Amerikaner dazu, aber die sind am Donnerstag noch nicht da, weil sie mit dem Kreuzfahrtschiff unterwegs sind, kein MZ-Abo haben und auch nicht im MZ-Club sind. Aber die Amerikaner kommen dann am Freitag, wenn der Romantische Weihnachtsmarkt für alle geöffnet wird

Weitere Impressionen vom MZ-Clubtag im Schloss:

Die ersten Bilder vom MZ-Clubtag

Dafür strahlen Angela und Johann Pickl nur so vor guter Laune. „Danke, liebe MZ, für diesen schönen Tag“, sagen die beiden Club-Mitglieder. Sie haben schon die ersten Weihnachtsgeschenke eingekauft: ein Rapskörnerkissen, ein Holzengerl und Naturseifen vom „Woidsieder“ aus Regen. Ein Rahmfleckerl gab‘s auch schon und jetzt schnabulieren sich die beiden frohgemut quer durchs Angebot.

Die kleine Mia drehte ihre Runden – natürlich mit ihren Eltern Nicole und Toni Ernstberger. Foto: Steffen
Die kleine Mia drehte ihre Runden – natürlich mit ihren Eltern Nicole und Toni Ernstberger. Foto: Steffen

Das Warenangebot rund um das Schlossareal ist wirklich gigantisch – und pfiffig. Da klopft Regina Laubach am Amboss gerade einen silbernen Kaffeelöffel platt. Sie macht aus Omas vererbtem Silberbesteck Ringe, Schlüsselanhänger und lustige Serviettenringe. Emanuel Nogler ist aus dem Grödner Tal gekommen und schnitzt die Steinerne Brücke samt Dom als Relief in Lindenholz. Der Schmied aus Randsberg klopft schon glühendes Eisen und Nicolle Seidel reibt Knoblauch und Ingwer in kleinen, bei 1300 Grad gebrannten Keramikreiben, die sich nie abnutzen sollen. Deon Müller sortiert noch seine Holzwand aus uralten Bierkistln, die er in Kellern und Scheunen findet und liebevoll restauriert.

Freizeit

Der MZ-Clubtag auf dem Weihnachtsmarkt

Einen Tag vor der Eröffnung strömten die MZ-Club-Mitglieder auf den Romantischen Weihnachtsmarkt. Wir waren live dabei.

Derweil herrscht richtig Gaudi am Denkspielestand. Da gibt es Intarsienpuzzles aus Holz oder kleine Trickkisten, die kaum zu öffnen sind. Ein Herr versucht sich gerade lachend an einem Stück, das laut Beipackzettel einen IQ von 100 erfordert. Lustig. Wer sein Geschenk in so einer Trickkiste bekommt, ist wahrscheinlich bis Silvester beschäftigt, bis er‘s auf hat.

Weihnachtsverse silberhell

Mit Einbruch der frühen Dunkelheit ist der Markt randvoll. Jetzt scheinen sich alle MZ-Club-Mitglieder hier ein Stelldichein zu geben. Und nun ist‘s auch richtig romantisch an den vielen Feuern. Natürlich warten nun alle im Schlosshof auf das Christkind. Ein Trompetenstoß kündigt es an. Dann spricht Amelie mit silberheller Stimme die Christkind-Verse – gerade so, als hätte sie das schon immer getan. Mamma Angelika ist extra gekommen und zückt stolz ihr iPhone. „Schön hat sie’s g‘macht, gell“, sagt sie. Na klar!

Auch wenn nun fast Bürgerfestdichte am Markt herrscht, ist die Stimmung im Lichterzauber des herrlichen Schlossparks gelöst und locker. Die Menschen genießen den kleinen Serotoninschub, der gute Laune macht.

„Danke, liebe MZ, für diesen schönen Tag“, sagten Angela und Johann Pickl am Weihnachtsmarkt. Foto: Klein
„Danke, liebe MZ, für diesen schönen Tag“, sagten Angela und Johann Pickl am Weihnachtsmarkt. Foto: Klein

Ich steige noch mal hinauf in Michael Jankers Schampus-Pavillon. Jetzt ist er nicht mehr allein mit seinen Austern, jetzt geht’s auch hier oben rund. Allein die Aussicht auf den Markt ist schon prickelnd – auch ohne Moët.

Beim Gehen bleibt der Blick noch an einem Stand mit edlem Nuadöl hängen. Ein Opa bekommt gerade einen Probetropfen ins Gnack gerieben. „Morgen wird er da eine ganz sanfte Haut haben“, sagt der Verkäufer. Die Oma freut sich.

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