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Schule

Lob für engagierte Absolventen

„Einmal Judensteiner immer Judensteiner.“ Das war auch heuer das Motto der Abschlussfeier an der Realschule am Judenstein. Die Beziehung ist eng.
von Flora Jädicke, Mz

Die elf Besten der Absolventen an der Realschule am Judenstein. Foto: Jädicke

Regensburg. Drei Schüler hinterlegen in einem Schrein im Meditationsraum Dinge, die sie an ihre Schulzeit erinnern. Das Ritual stärke die Verbindung zur Schule, versichert Schulleiter Alois Einhauser. Auch die Teilnahme ehemaliger Schüler an der Absolventenfeier zeugt von der großen engen Beziehung der Ehemaligen zu ihrem einstigen Lehrinstitut. Die diejährige Gastrednerin und ehemalige Schülerin Dr. Susanne Starzinger musste jedoch wegen Krankheit absagen.

Die Realschule am Judenstein feiert ihre Absolventen mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen. Die Gutscheine spendet der Elternbeirat gemeinsam mit dem Pustet-Verlag.

Ausgezeichnet werden die Besten des jeweiligen Absolventenjahrgangs. In diesem Jahr hatten 26 ehemalige Schüler eine Eins vor dem Komma in der Abschlussnote. Besonderes gewürdigt werden wie in jedem Jahr auch diejenigen Schüler, die sich sozial engagiert haben. Sei es in der Hausmeistergruppe (Benjamin Fischer 10a, Markus Fischer 10a und Michael Schwindl, ebenfalls aus der 10a), der Technikgruppe. Auch gegenseitige Fürsorge wird belohnt, wie der große Einsatz für die Klassengemeinschaft und die Mitschüler wie Vanessa Pietrzyk aus der 10 a. Auch Valeria Latsmann aus der 10c wurde für ihr soziales Engagement gewürdigt. Felix Wanninger tat sich in der Technikgruppe und als Streitschlichter hervor und wurde ebenfalls mit einem Gutschein bedacht. Insgesamt erhielten 50 Schüler eine Belobigungsurkunde der Schule für ihr Engagement.

Zusätzlich wurden auch in diesem Jahr zwei Sonderpreise vergeben. Den Sonderpreis der Rewag erhielt Maximilian Stegerer aus der 10a. Tran Uyen Mi nahm den Sonderpreis der Deutsch-französischen Gesellschaft entgegen. Sie ist gleichzeitig Schulbeste unter den Absolventen. Schulbester ist Tobias Langmeier.

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer ermutigte die Absolventen in ihrem Gruß, ihr Engagement für die Gesellschaft auch in Zukunft fortzusetzen. „Egal für welchen Weg sie sich entscheiden, sie sollen wissen, die Gesellschaft braucht sie“, sagte sie und lobte das besondere Engagement der Schule am Judenstein für Toleranz und Achtsamkeit. Schulleiter Alois Einhauser zeichnete ein etwas düsteres Bild der Zukunft. Kreative und soziale Berufe aber würden auch weiterhin gefragt, versicherte er.

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