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Mann in 45 Metern Höhe auf Dom gerettet

Ein junger Mann wollte offenbar ein Selfie machen und stürzte ab. Mit einer komplizierten Bergung wurde er gerettet.
Von Antonia Küpferling

Berufsfeuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Notarzt waren in der Nacht am Dom im Einsatz.
Berufsfeuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Notarzt waren in der Nacht am Dom im Einsatz. Foto: Alexander Auer

Regensburg.Ein 28-Jähriger musste in der Nacht zum Samstag von der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Regensburg von einer Domplattform gerettet werden. Wie die Polizei mitteilt, ist der junge Mann über ein Gerüst auf den Dom St. Peter geklettert, um in luftiger Höhe ein Selfie zu machen.

Mutmaßlich aufgrund seiner Alkoholisierung und Unachtsamkeit stürzte der junge Mann bei einer Höhe von rund 50 Metern ab und fiel etwa fünf Meter in die Tiefe auf eine Gerüstplattform. Bei dem Sturz zog er sich schwere Frakturen, Abschürfungen und Prellungen zu – und konnte sich deshalb nicht mehr selbst in Sicherheit bringen.

Passanten wählen Notruf

Passanten, die die Hilferufe des jungen Mannes hörten, alarmierten gegen 2.50 Uhr die Einsatzkräfte. Mithilfe der Drehleiter erkundete die Feuerwehr das Gerüst und fand den Mann in rund 45 Metern Höhe auf einer Gerüstplattform des Doms.

Da der Mann nahe einer Absturzkante lag, sicherten die Einsatzkräfte diese zunächst ab, um zu verhindern, dass der Mann weiter abstürzt.

Mann mittelschwer verletzt

Für die komplizierte Bergung in 45 Metern Höhe kam die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Sie seilte den 28-Jährigen mittels Schleifkorbtrage ab. Zurück am Boden wurde der mittelschwer verletzte Mann zur medizinischen Versorgung vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.

Brandstiftung

Verletzter Polizist noch immer in Klinik

Ein 41-Jähriger warf Brandsätze aus einer Wohnung im Stadtnorden. Bei der Erstürmung verletzte sich ein Beamter schwer.

Dem jungen Mann drohen nun strafrechtliche Konsequenzen. Am Einsatz waren 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, mehrere Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei beteiligt.

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